Galuba Prime


Unter einer erkalteten Sonne
Purpur leuchtet die Oberfläche Galuba Primes unter den Strahlen seiner uralten, auf 91.000 Kelvin abgekühlten Sonne Age. Seine von tiefen Canyons durchzogene und zerrissene Landschaft bietet nur wenig Abwechslung. Endlose Steppen, rote Sandwüsten und karge Gebirgslandschaften erstrecken sich soweit das Auge reicht. Die zwei halbkreisförmigen Meere, die es auf dem kleinen Planeten gibt, sind an manchen Stellen erstaunlich tief. Bis zu über 4.000 Meter dringen sie unter die Oberfläche vor. Das höchste Gebirge, der Mordrduma-Rücken in Mauga`dim, erreicht dafür nur eine Höhe von 400 Metern. Im kurzen Sommer erreichen die Temperaturen Werte Galuba Primes bis zu 55 °C, doch in den tieferen Senken, in die kaum ein Sonnenstrahl vordringt, ist es stets kühl. Im Winter fallen die Temperaturen auf 2 bis 22 °C. Nur selten kommt es in den nördlichen Regionen zu Minusgraden und Schneefall.
Bild: KI-generiert

Völker Galuba Primes
Um das Standardjahr -22.000 besiedelten Sklavenjäger der Smavari Galuba Prime mit terranischen Frühmenschen. Im Standardjahr -2.211 ziehen sich die Smavari jedoch mit ihren Kriegern ohne Angabe von Gründen zurück. Neben den beiden größten Staaten Mauga`dim und Legsuqir gibt es auf Galuba Prime noch viele weitere Nationen: Sqogd, ein kleiner Staat an den Küsten des westlichen Meeres, Wag, ein Land im Süden, welches von Viehzüchtern und Nomaden bewohnt wird, Pashan, eine durchgeistigte Kultur in den östlichen Steppen uvm.
Die Bewohner Sqogdden oder Sqogds ähneln den Veen, sind aber von Natur aus (zu ihrer großen Freude) dunkelhäutiger. Das Volk der Wag ist von den Maugadis kaum zu unterscheiden und die Nomaden Pashans sehen wie Maugadis mit beiger Hautfarbe aus. Alle Bewohnern Galuba Primes weisen jedoch gleichermaßen die Bildung feiner Hautschuppen auf, welche sie vor der Strahlung der Systemsonne Ages schützen.
Bild: KI-generiert

Ein wertvolles Geschenk
Das legendäre Oklus evin Balordien (das Auge das Balor) ist ein riesiger Halbedelstein; der wohl größte Udalin den Aragir je hervorbrachte. Die besten aragischen Schmuckschleifer gaben ihm einen so perfekten Schliff, dass er angeblich einhundert Stunden in der Dunkelheit nachfunkeln soll. Vor langer Zeit schenkte König Agro den Stein einer der Veenköniginen von Galuba Prime als Pfand seiner Zuneigung. Seither ruht der sechs auf acht Zentimeter große Udalin in der legendären weißen Königinnenkrone der Veen und gilt zusammen mit dieser als einer der wertvollsten Staatsschätze der SUKOT.