Usec


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Welt der schwarzen Riesen
Wunderschöne Wälder, Almen, Heiden und Moore bestimmen das Oberflächenbild des achten Planeten des Tesna-Systems. Über Usec verstreut umgeben 21 Meere und Ozeane insgesamt 16 Kontinente. Der Höchste Berg Usecs erhebt sich 10.000 Meter über den Meeresspiegel. Es handelt sich dabei um den Sansara im Usecara-Massiv. Usecs Wetterbedingungen sind sehr wechselhaft. Die unförmige Umlaufbahn des Planeten um seine Sonne erzeugt einen langen Winter (etwas drei Viertel des Lokaljahres) mit Tiefsttemperaturen bis zu -65 °C. Die restliche Zeit nähert sich Usec Tesna und die Temperaturwerte steigen auf bis zu 45 °C. Hierbei kommt es vor allem in den Übergangszeiten zu schweren Stürmen und Naturkatastrophen. Hinzu kommen Usecs starke Vulkanaktivitäten. Es gibt nur wenige Inseln, die keinen aktiven Flachvulkan aufweisen.
Da Usec ursprünglich ein von den Smavari geformter Planet ist, gibt es auf ihm weder ursprüngliche Pflanzen noch Tiere. Jegliches Leben das man hier vorfindet wurde von den Phani-Kolonisten mitgebracht. So entstanden die riesigen Wälder Aphenas, die Wiesenmeere des Staates Balgir und alle anderen Habitate auf Geheiß der smavarischen Herren.
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Gezüchtete Hünen
Der erste Versuch Usec zu besiedeln erfolgte Sj -19.890. Die Smavari begannem den Planeten zu formen. Doch keine ihrer Sklaven schien mit den Umweltverhältnisen hier zurecht zu kommen. Erst im Standardjahr -2.932 brachten die Smavari ihre sogenannten Phani (genetisch veränderte Menschen) nach Usec. Mit diesen deutlich stärkeren Sklaven begannen sie den Rohstoffplaneten Usec zu formen. Man erhoffte sich Rohstoffe, dringend zur Raumfahrt benötigte Grundstoffe zur Herstellung von Sirinen und andere Ressourcen von dem zu dieser Zeit komplett unbelebten Planeten. In alten Zeiten waren Sirine absolut unerlässlich. Nur mit diesen Kristallen war es möglich schnelle Raumfahrt über Subraum-Pfade und künstliche Tore sicher zu gewährleisten. Zur Herstellung von Sirinen benötigt man Mercuryerz (Quecksilber) und andere natürliche Rohstoffe die man auf Usec reichlich findet. Doch die Rechnung ging nicht auf. Nur wenige Standartjahre nach der Besiedlung Usecs kam es zu einem Aufstand. Im Sj -2.767 war das Formen des Planeten beendet. Es war den Sklaven nun möglich hier ohne technische Hilfsmittel zu überleben. Ohne zu zögern griffen die Phani ihre Wächter (neben den Smavari wahrscheinlich Dainar und Dromoren) an und vernichten diese in einem schrecklichen Massaker. Da die befreiten Sklaven sich nur wenig mit der smavarischen Technik auskannten fiel ihre Gemeinschaft für viele Standardjahre in eine frühe Entwicklungsstufe zurück. Doch die Phani sind ein zähes Volk, welches bestens auf das Überleben auf Usec abgestimmt wurde. So überlebten sie und entdeckten im Laufe der Zeit nicht nur ihre ursprüngliche Herkunft siva`s ND sondern auch die mächtigen technischen Geheimnisse ihrer einstigen Herren. Heute stellen Usec und Pasai, eine ebenfalls von Phani besiedelte Kolonie, wichtige Verbündete der Shivaiten dar. Die Phani sehen sich als vor langer Zeit geraubte Kinder der Avatare der shivaistischen Götter und gelten als gerne gesehene Vasallen. Auf sND gilt es als Glücksbringer die Muskeln eines Phanikriegers zu berühren. Mischlinge sind ebenfalls gern gesehen.
Im Laufe der Standardjahrhunderte nach ihrer eigenständigen Befreiung aus der Sklaverei entwickelte sich auf Usec eine planetenweite Feudalstruktur deren Oberhaupt der sogenannte Mahena Gaisara (gesprochen Mahein Kese) steht, eine Art oberster König. Die ihm untergebenen Länder und Nationen Usecs werden jeweils von den Juvarija, den Fürsten regiert. Fürstenstände gibt es wiederum Dutzende bis hinunter in die Kommandostrukturen des auf Usec allgegenwärtigen Militärs. Jeder Mann, auch ortsansässige Fremdweltler, durchlaufen in der Jugend eine militärische Ausbildung. Frauen steht es frei sich diesem Training zu unterziehen. Über die Hälfte der Phani dienen neben ihren zivilen Berufen als kompetente Reservisten des phanischen Heeres. Ihrer Kraft und ihrer herausragenden Ausbildung wegen sind Phani-Krieger in allen Armeen der SUKOT gern gesehen Berater, Söldner oder gar Offiziere.
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Geister der Vergangenheit
Zwar haben die Phani ihre einstigen Unterdrücker, die Smavari und deren Schergen besiegt und vertrieben, doch die Spuren dieser Wesen finden sich nach wie vor auf Usec. Zwar kennen die Phani nur wenige Ängste, doch vor dem Grauen der Toten haben sie Respekt. Dies gilt vor allem für die vielen Smavari die während der Befreiungskriege ihr Leben ließen. Um einer eventuellen Heimsuchung durch die rachsüchtigen Geister der Getöteten vorzubeugen, sammelten die Phani alle Leiber und Knochen der Erschlagenen ein und errichteten ihnen gewaltige Begräbnisstätten wie den berühmten Bartner Dom, aus denen sie aus ihrer Sicht nicht entkommen können.