Historie

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Sj 1.766 | Gorduschan/Gedan

Gordischer Krieg

Über vierhundert Standartjahre nach seinem Ende nennt man den großen Konflikt zwischen den Gorden und den einstigen Gründern der Suna Kolonial-Territorien, den Smavari, den Gordischen Krieg. Wann genau der Streit zwischen den beiden uralten Spezies beginnt und was ihn letztendlich verursacht liegt im Dunkel der Geschichte begraben. Endlose Standardjahrtausende bekämpfen die Smavari immer wieder ihre gordischen Nachbarn. Sie versuchen die Gorden zu unterdrücken und zu versklaven doch diese wehren sich mit aller Macht. Während dieser Zeit breiten sich die Smavari immer weiter aus. Im Sj 1.766 jedoch müssen sie ihre erste katastrophale Niederlage hinnehmen. Nach einem vernichtenden Angriff seitens der Gorden erleben die ehemaligen Herren der SUKOT den Untergang ihrer Armada bei Gunbanai an der Grenze des Mirthas`Eysmi-Sektors. Die Smavari erleiden dabei schwerste Verluste und müssen sich geschlagen zur Flucht wenden. Sj 1.842 findet schließlich die Schlacht um den Planeten Mirthas`Eysmi statt. Die Gorden vernichten das smavarische Heer auf dessen Zentralwelt und zwingen somit den ganzen Sektor in die Knie. Das zügellose Wüten der gordischen Warlords erreicht seinen Höhepunkt. Unzählige smavarische Welten werden gnadenlos entvölkert. Die Smavari teilen sich. Viele von ihnen verstreuen sich über ihre Kolonien. Andere ziehen sich immer weiter in ihren Heimatsektor zurück. Während dieser Zeit halten sich die Völker der heutigen IGA zurück und beobachten den Niedergang der ehemals mächtigsten Nation der bekannten Galaxie. Viele von ihnen fürchten zu dieser Zeit noch, die Smavari könnten über ihre Grenzen flüchten und sie selbst angreifen. Doch letzten Endes sind die Bandonta, die in den smavarischen Raum eindringen und den flüchtenden Smavari bei Gedan die Stirn bieten. Es kam zur Schlacht und erneut müssen die ohnehin geschwächten Smavari erkennen, dass die Zeit ihrer langen Herrschaft vorüber ist. Nach diesem Zusammenprall ziehen sich die Bandonta zurück. Auch sie beklagen schwere Verluste und wollen keine weiteren Risiken eingehen. Dann folgen die Gorden den versprengten Smavari, und rotten sie aus wo sie nur können. Sie dringen dabei sogar bis in die Tanbarische Zone vor. Voller Angst schicken die späteren IGA-Welten, damals UA (Urcama-Allianz) genannt, ihre Truppen den Tmene der Tanbarischen Zone zu Hilfe. Doch erst Sj 1.979 können die Gorden schließlich bei Gebrigu innerhalb der Tanbarischen Zone von den vereinten Verbänden der UA und den Truppen der Tmene, gestoppt und aufgerieben werden. Nur wenige gordische Rauschiffe überstehen die schreckliche Schlacht von Gebrigu und kein einziger Gefangener wird an diesem Tage gemacht. Danach ziehen sich alle Beteiligten Parteien in ihre angestammten Reiche zurück, um Konflikte untereinander zu vermeiden. Die meisten der verbliebenen Gorden die sich nicht an der Endschlacht beteiligten ziehen sich nach Gorduschan zurück und lecken ihre Wunden. Angeblich bewegen sich andere nach Zona und Gründen hier die Graue Armee. Seit dem hat man, soweit bekannt, keinen Gorden mehr außerhalb des Gordischen Reiches oder auf Zona zu Gesicht bekommen. Handelsbeziehungen mit der SUKOT oder den IGA-Welten gibt es ebenfalls nicht. Die Gorden sind ein kriegerisches Volk. sie betreiben nur selten Handel und betreiben vehement den Glauben an ihre blutrünstigen Götter. In den Augen vieler IGA-Mitglieder stellt ihre Nation nach wie vor eine ernsthafte Gefahr dar. Immer wieder kommt es zu Vorschlägen die einen Erstschlag auf Gorduschan als Alternative sehen, doch der gordische Sektor ist weit und ein Krieg wäre teuer.

Sj -2.117.867 | Mirthas`Eysmi/Gorduschan

Zähne gegen Hufe II

Sj -2117867 bis -2117113 › Ausgehend von Mirthas`Eysmi dringen hunderte von smavarischen Schiffen in das Gordische Reich vor und hinterlassen auf ihrem Weg Chaos, Tod und Vernichtung. Dass sie dabei auch einige Bomben auf ihre eigene Welt Dori ablassen wird als bedauerliches Missgeschick abgetan. Die übrige Großoffensive gilt später als historischer Erfolg, können doch unzählige gordische Skalps für Damenmäntel, Pullover und Sklavenpeitschen erbeutet werden. Als Randnote wird erwähnt: Angriffswaffen wie Flammenlanzen und Brandbomben schmälern sichtlich das Ressourcenergebnis.

Sj -2.159.166 | Mirthas`Eysmi/Gorduschan | Dunor

Malyigors Ende durch Götterhand

Angeführt von Gorod und Fahenian, den schrecklichen Göttern der Gorden überfallen die Bewohner Gorduschans den Sitz des Avatars auf Mirthas`Eysmi. Eines Tages öffnet sich direkt über der Reichscivic Dis`Darun ein Dimensionsportal und unzählige gepanzerte Flugschiffe verdunkeln den Himmel über den Dächern. Der Angriff ist brutal und ohne taktischen Reiz. Die Gorden brechen durch die Dächer der Häuser und töten alles und jeden. Hackend und beißend wüten sie durch die Straßen. Doch dann erwachen die Fürsten der Silberwölfe in ihren nahegelegenen Festungen und eilen der Civic zu Hilfe. Sie kommen auf den Rücken von plasmaspeienden Drachen, bringen untote Schrate mit sich und beschwöhren Unwetter und giftige Insektenschwärme. Doch für den Imperator und Avatar Malyigor Vraal kommt jede Hilfe zu spät. Gorod, der gordische Gott des Krieges ist längst in den Schwarzen Tempel eingedrungen und stellt Mirthas mit Hilfe von Fahenian, der Göttin der Fruchtbarkeit, die ihn vor dem Gift des Goldes zu schützen vermag. Mit weit ausgeholter Kriegsaxt stürmt der Gordengott auf den smavarischen Avatar zu und spaltet ihm das Haupt¹.

Draußen wütet der Krieg und schließlich sind alle gordischen Krieger den Zähnen und Klauen der Silberwölfe zum Opfer gefallen. Jetzt rücken die zaubermächtigsten Smavari gegen die beiden Asan vor und hunderte von ihnen gehen zur Hölle. Aber auch die Asan haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Schließlich beschwören die Eltwesen die mächtigsten und grausamsten Dämonen, reisen ohne Rücksicht auf eigene Verluste die Membran zur Anderwelt auf und lassen alle Schrecken dieser Domäne in die Realität, wo sie alles Leben verseuchen und auch den beiden Asan furchtbare und bleibende Schäden zufügen. Schließlich ziehen sich Gorod und Fahenian zurück, um ihre Wunden zu lecken. Nach Mirthas`Eysmi kommen sie nie wieder. Für ihre Kinder, die Gorden jedoch, hat dieser Konflikt erst begonnen.


¹ An dieser Stelle hätte Mirthas aus der endlosen Gefangenschaft in den Geistern der Smavari entkommen können und es ist bis heute nicht aufgedeckt, wie es den Silberwölfen gelingt, ihn an den gordischen Asan vorbei erneut zu bannen, doch es ist geschehen, denn nach Malyigor gibt es noch unzählige weitere Avatare auf Mirthas`Eysmi.

Sj -5.324.646 | Zuri N`Vorli/Gorduschan

Die Vorlesen von Zuri N`Vorli landen auf Gorduschan und treffen erstmals auf die Gorden. Die Arachnoiden werden von den kriegerischen Barbaren gebührend empfangen. Ohne zu zögern greifen die Gorden an und metzeln die Fremden nieder. Nur einem von drei vorlesischen Schiffen gelingt die Flucht. Wie es denn Gorden gelingt die technisch bei weitem firtschrittlicheren Vorlesen zu schlagen oder auch nur an Bord ihrer Schiffe zu gelangen ist unklar.