Historie

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Sj 2.233 | Tacblic

In den Berghöhen von Bungand trifft der einsame Jäger auf den Stamm der Og. In ihren Reihen lebt einer, der die Tacblic verließ und wiederkehrte. Der Tacblic gibt dem Mann all seine Felle, ein Messer und drei Stacheln der Waraaa. Sein Geschäftspartner denkt kurz darüber nach zu kämpfen, doch der grimmige Fremde ist stärker als er und die Og machen nicht den Eindruck, als würden sie mit der Situation unzufrieden sein. Schließlich entscheidet sich der Wissende für sein Leben und macht sich aufbruchbereit. Noch im selben Standardjahr erreichen die beiden Jäger die Eisfeste Hiiir am Ostwall des Narugac, wo der Tacblic Ects seine Frau und seinen Sohn verlor. Sie besteigen eines der vereisten Flugschiffe der Fremden und tatsächlich ist der Og in der Lage, es zu bedienen! So verlässt der Jäger die Tacblic auf der Suche nach seiner Frau und seinem Sohn. In den kommenden Standardjahren lernt er die Tanbarische Zone, die Herrschaft der Tmene, fremde Sitten, seltsame Wesen, die Grenzen zur SUKOT und schließlich auch deren Bewohner kennen. Immer ist er auf der Suche nach den Seinen. Der Og verlässt ihn bei Asam am Rande der SUKOT und kehrt zur Tacblic zurück. Er bittet den Jäger ebenfalls umzukehren, doch dieser war noch nicht lange genug auf der Jagd. Allein wandert er weiter von Welt zu Welt. Er wird ein erfolgreicher Jäger, Kopfgeldjäger und Söldner. Es fehlt ihm bald an nichts, er kann sich Ausrüstung und Waffen leisten und ist ein gern gesehener Gast in vielen angesagten Söldnertreffpunkten. Seine Frau und seinen Sohn jedoch findet er nicht. Doch wie sagt es seine Gumahan Ad: »Die Jagd ist erst vorüber, wenn das Wild erlegt über den Feuern des Stammes brät; oder eben wenn der Jäger seinen Leib den Raubtieren überlässt.«

Sj 2.229 | Tacblic

Der Tacblic Etcs erreicht nach schlimmen Entbehrungen den Baug hima und errichtet ein Eiszelt für sich und seine Tochter. Noch während er mit dem Bau der Grube beschäftigt, ist greift ein Rudel Nimwas ihn und das Kind an und verschleppen die Kleine. Der Jäger tötet drei der Tiere, schafft es aber nicht, den anderen zu folgen. Schwer verletzt verliert er die Besinnung und nur die Wärme des Geysirs rettet sein Leben. Als er zu sich kommt, kümmert er sich um seine Wunden, isst einen der Nimwas und nimmt einen zweiten aus, um das Fleisch mit sich führen zu können. Dann folgt er den Spuren. Als er die Höhle der Räuber entdeckt, ist es jedoch wie erwartet zu spät. Seine Tochter ist in den Kreislauf der Natur übergegangen. Von Trauer erfüllt, akzeptiert der Jäger sein Schicksal und nimmt endlich seine Suche wieder auf. Immer wieder schwankt er zwischen Schuld und Zielstrebigkeit. Hat er seine Tochter geopfert, um Frau und Sohn nachjagen zu können. Ist ihm die Jagd wichtiger als das Leben seines Kindes? Doch die Geister überlassen ihn der Kälte und auch seine Tochter zeigt sich nicht ungnädig. In seinen Träumen spielen sie gemeinsam im frischen Schnee. Er sieht sich, wie er ihr die erste Ledermaske auf das kleine Gesichtchen legt und das Kind rot wird vom Schreien. Dann lacht er mit seiner Frau und das Kind wird ruhig. Die Geister segnen seinen Weg. Er wandert durch das Eis. Er ist auf der Suche nach Wissen.

Sj 2.228 | Tacblic

Zwei Standardjahre sind vergangen seit Fremdweltler den Sohn und die Frau des Tacblic Etcs entführt haben. Der Jäger ist nicht mehr der, der er vorher war. Seine Gedanken haben sich von der Tacblic entfernt. Stets wandern sie zwischen den Sternen. Er sucht nach seinen Lieben. Gumahan ist in Sorge und denkt darüber nach, ihn zu strafen, um seinen Geist aus den Tiefen der Sterne zurückzurufen, doch in seinen Augen sieht sie seine Unnachgiebigkeit. Sein Geist ist krank. Schließlich bittet sie den Schamanen mit dem einen Fuß, etwas zu unternehmen und dieser empfiehlt, eine Wanderung zu den Baug hima (den Hitzequellen, einem Geysire südlich der Eissteppe von Jard). Der Tacblic Etcs willigt ein und verlässt mit seiner Tochter die Kahoriii, die ohne die Belastung eines Jägers, der nicht länger bei der Sache sein kann, besser zurechtkommen werden. Gumahan will ihn begleiten, doch der Stamm stimmt geschlossen gegen diesen Wunsch. Zähneknirschend bleibt die große Jägerin, doch viele bereuen bald ihren Schiedsspruch.

Sj 2.226 | Tacblic

Drei Stämme der Tacblic Etcs treffen sich in der Eisfeste Hiiir am Ostwall des Narugac. Hier ist vor einiger Zeit ein Flugschiff der Fremdwelter gelandet und man will überprüfen, ob diese Leute sich an die Regeln der Tacblic halten. Tatsächlich tun sie dies nicht. Sie haben angefangen, Strukturen in und um die Eisfeste zu errichten und verfügen sogar über eine Fluidkanone, mit der sie sofort das Feuer auf die Stämme eröffnen. Das hätten sie besser unterlassen, denn alle drei Stämme beschließen sofort, gemeinsam den Tod jedes Fremdlings auf dem Ostwall. Der Kampf dauert einen Tag und eine Nacht. Es sterben viele Jäger, doch am Ende siegen die Stämme. Leider gelingt es einigen der Fremden, sich auf eins ihrer Schiffe zu retten und zu entkommen. Dabei nehmen sie nicht nur viele Rohstoffe der Etcs, sondern auch mehrere Gefangene mit sich. Unter den Gefangenen ist die Lebensgefährtin des Tacblic Etcs und ihr kleiner Sohn. Außer sich vor Wut will der Jäger eins der anderen Schiffe nutzen, um den Fremden zu folgen, doch er kann es nicht bedienen. Keiner der Jägerinnen und Jäger kann es. Keiner von ihnen kennt einen Etcs, der nahe genug lebt und in der Lage wäre, solch ein Gefährt zu fliegen. Dieses Wissen ist rar. Doch Gumahan beruhigt ihren Sohn. Er hat eine Tochter, die mit ihm zurückgeblieben ist und er hat den Stamm der Kahoriii. Er soll zufrieden sein mit dem, was ihm bleibt. Später wird man sehen, was zu tun ist.

Sj 2.222 | Tacblic

Der Sohn des Tacblic Etcs (Sj 48) kommt zur Welt. Es ist eine schwere Zeit für den Stamm der Kahoriii. Die Herden sind nicht rechtzeitig in die Winterjadgründe eingekehrt und es mangelt an Nahrung. Hinzu kommt, dass der Winter bedeutend härter ausfällt, als es der Schamane prophezeit hatte. Man beschließt darum, diesem einen Fuß zu entfernen, um ihm die Bedeutung seiner Worte einzuprägen.

Sj 2.217 | Tacblic

An einem kalten, aber sonnigen Tag entbindet die Frau des Tacblic Etcs ihre Tochter. Gemeinsam geben die glücklichen Eltern dem Kind seinen Namen. Niemand außer ihnen erfährt diesen. So ist es üblich bei den Etcs. Das Kind ist stark und gesund. Der Etcs ist glücklich und reicht das neue Stammesmitglied herum. Jeder Kahoriii stimmt unter den strengen Blicken der Gumahan dem gelungenen Kind zu.

Sj 2.216 | Tacblic

Der Tacblic Etcs und seine Frau verbinden sich. Es ist keinen Augenblick zu früh, denn die Jägerin ist seit einem halben Standardjahr schwanger. Die Jägerinnen und Jäger tun offiziell so, als seien sie empört, aber hinter vorgehaltenen Handschuhen lachen sie über die beiden und freuen sich über ein neues Stammesmitglied. Während des Rituals tadelt der Häuptling die junge Jägerin, gibt aber beiden seinen Segen und nimmt das ungeborene Stammesmitglied in die Gemeinschaft auf. Dies sind die glücklichsten Tage des Tacblic Etcs.

Sj 2.209 | Tacblic

Der Tacblic Etcs erlegt im Alter von 35 Standardjahren seinen ersten Dogomba und verletzt im Verlaufe der Jagd seine spätere Frau (Sj 28) mit der Eisharpune. Später lachen die beiden am Feuer über die Wunde an ihrem Arm. Die so entstandene Narbe verbinden die Jägerin und den Jäger für den Rest ihres Lebens. Sie ist noch zu jung für das Ritual, aber bei Sonnenaufgang versprechen sie sich die Treue auf Lebenszeit.

Sj 2.200 | Tacblic

Der Tacblic Etcs tauscht acht Felle von Karas gegen die Hilfe eines Schmiedes beim Schmieden seiner eigenen Eisharpune. Die fehlenden Teile erhält er gegen Dienstleistungen, die ihm leicht von der Hand gehen. Er ist zwischenzeitlich ein starker junger Mann und kennt sich auch besser im Umgang mit dem anderen Geschlecht aus. So fällt es ihm nicht schwer, die Tochter des Schmiedes zu überzeugen, ihm beim Erlangen der Teile zu helfen. Schließlich ist seine Harpune fertig und er präsentiert sie stolz seiner Mutter Gumahan (Pfeilschleuder). Diese nimmt sie ihm ab, geht damit zum Schmied und schneidet diesem eine tiefe Kerbe in den linken Oberarm. Der Schmied demontiert die Eisharpune murrend und baut sie neu. Beim zweiten Versuch ist Gumahan zufrieden genug und sieht von weiteren Strafen ab. Der Tacblic Etcs ist glücklich; aber er lächelt nicht.

Sj 2.199 | Tacblic

Der Tacblic Etcs angelt einen großen Waraaa und schneidet dem gefährlichen Tier noch im Eisloch den größten Stachel ab. Der Kampf ist hart, aber der junge Jäger setzt sich durch. Danach würdigt er den Geist des Waraaa und überbringt den Leib seiner Gumahan (Pfeilschleuder) genannten Mutter und dem Stamm. Man berät über die Sache und beschließt, ihm den einen Stachel zu lassen und ihm sogar für das wertvolle Fleisch die Bauteile für eine Eisharpune zu geben. Er kann damit nichts anfangen, aber mit der Zeit wird er lernen, sich helfen zu lassen.

Sj 2.196 | Tacblic

Gumahan (Pfeilschleuder) leitet ihren Sohn (Sj 22) an, ein Mädchen zu überreden, bei ihm zu liegen. Die ganze Angelegenheit gelingt zwar, aber das Mädchen ist mit seinen Leistungen eher unzufrieden und macht entsprechende Bemerkungen darüber. Da Gumahan selbst an den Feuern über diese Episode lacht, ist ihr Sohn nun wieder einmal der Narr des Stammes, aber viele junge Etcs machen dies durch und einige Tage später ist es ein anderer Jüngling, über den hinter vorgehaltenem Handschuh getuschelt und gelacht wird und so lernt der Tacblic Etcs, mit dem Lachen umzugehen. Das Lachen ist eine seltsame Macht. Es ist anders als die Tacblic. Es ist warm wie das Lager seiner Mutter in der Nacht.

Sj 2.191 | Tacblic

Der Schamane der Kahoriii stirbt an Altersschwäche. Sein älterer Sohn übernimmt seine Aufgaben, denn er ist verrückt genug, um Schamane zu sein. Leider ist er auch zu verrückt und zu jung, um sich um seinen jüngeren Bruder zu kümmern. Da beschließt überraschend Gumahan (Pfeilschleuder), die mit Abstand größte Jägerin des Stammes, dem Jungen die Chance zu geben unter ihrem Schutz aufzuwachsen. Sie bestimmt drei Prüfungen, die er bestehen muss: Als erstes soll er nur mit einer dünnen Gesichtsbedeckung versehen, eine Nacht in der Eiswüste überleben. Er lacht über diese Aufgabe, hat er doch schon viel länger den Elementen getrotzt. Die Zweite Aufgabe ist es, der Jägerin im Schädelkampf (ein traditionelles Spiel der Etcs) wenigstens einmal den Schädel zu entreißen. Dies erscheint ihm nahezu unmöglich, doch vor den Augen der lachenden Stammesmitglieder gelingt es ihm schließlich im letzten Moment des Spiels. Er weiß, dass Gumahan ihm den Schädel mit Absicht überließ und das ärgert ihn, erfüllt aber sein Herz auch mit einer seltsamen Zuneigung zu dieser harten und gefährlichen Frau. Die dritte Prüfung besteht schließlich darin, ein Eiszelt zu graben und mit einer Feuerstelle zu versehen. Er erhält keinerlei Hilfe und benötigt volle drei Tage. Halb erfroren präsentiert er das Eiszelt und Gumahan nimmt es mürrisch aber mit einem Augenzwinkern an. Von nun an ist er ihr Kind und sie wird ihm alles beibringen, was sie kann. Für viele Stammesmitglieder ist dies eine seltsame Sache. Vom nahezu Verstoßenen, wird das Findelkind über Nacht zu einem der bevorzugtesten Jünglingen. Niemand lacht nun mehr über ihn, denn er ist das Kind der Gumahan und sie hat allein achtundzwanzig Dogomba erlegt.

Sj 2.189 | Tacblic

Der neue Häuptling der Kahoriii Ects ist ein mürrischer und harter Mann. Er hat die Frau des vorherigen Häuptling und dessen beide Söhne übernommen, hadert aber mit dem Findelkind. Er ist der Meinung, dieser Ecs gehöre der Wildnis. Er versucht mehrfach anzuregen, ihn dieser zu übergeben, doch der Stamm ist dagegen. Schließlich erbarmt sich der Schamane und nimmt den Jungen in seine Obhut. Leider ist er alt und kann dem Kind nur wenig Wissen vermitteln.

Sj 2.188 | Tacblic

Der Stamm der Kahoriii (diese Stammesbezeichnung kann mit ›die Helden‹ oder ›die Heldenhaften‹ übersetzt werden) trifft sich mit Fremdweltlern am Dagar, einem Eisgrad im Norden der Eisfelder von Atcsig. Die Fremden sind zuerst freundlich, aber dann wollen sie über die Tauschpreise verhandeln. Diese Unverschämtheit ahnden die Tacblic Etcs kurzerhand mit ihren Eisharpunen. Es kommt zum Kampf, bei dem der Häuptling der Kahoriii, drei Jäger und Jägerinnen und zwanzig Fremdweltler zu Tode kommen. Die Leichen der Fremden werden dem Eis überlassen, ihr Hab und Gut aufgeteilt. Hätten sie besser nicht versucht, zu handeln. Nun haben sie alles verloren.

Sj 2.186 | Tacblic

Nur acht Standardjahre nach dem Tod des Vaters des Tacblic Etcs fällt seine Mutter in eine Eisspalte. Sie liegt drei Tage und Nächte in einer Tiefe von über einhundert Metern mit zerschmetterten Gliedern in der Kälte. Als sie endlich gefunden wird, kommt jede Hilfe zu spät. Das Totenritual wird vor Ort ausgeführt, die Bergung eines toten Körpers würde die Gefahren für die Lebenden nicht rechtfertigen. Der Stamm beschließt, den Tacblic Etcs im Alter von 12 Standardjahren von nun an Daatpaha (Unglückskind) zu nennen und ihn bei der nächsten Eisfeste zurückzulassen. Er kann sich nicht selbst versorgen, man hofft aber, ein anderer Stamm wird ihn früh genug finden und ihn, ohne von seinem Fluch zu ahnen, aufnehmen. Er bleibt ganze 30 Tage in der Eisfeste Ahooorinpaaat. Nahe dem Hungertod, verlässt das Kind schließlich die Festung und versucht, sein Glück in der Eiswüste. Drei Tage wandert es durch den eisigen Wind, fliegt, taumelt, erfriert. Dann schließlich findet ihn der Stamm der Kahoriii und nimmt ihn auf. Er hat viele Erfrierungen, verliert mehrere Zehen (doch welcher Ects hat schon all seine Zehen?) und wie erwartet, erkennt der Schamane der Kahoriii den Fluch nicht, der auf dem Jungen liegt. Der große Häuptling selbst schließlich nimmt den Findling auf und entschließt sich, ihn wie seinen eigenen Sohn aufzuziehen. Keine drei Standardjahre später bezahlt er dafür mit seinem Leben.

Sj 2.178 | Tacblic

Der Vater des Tacblic Etcs stirbt bei einen Jagdunfall. Der große Jäger gerät mit dem Fuß in eine Eisspalte und wird von einem Garongaaa zu Tode gepeitscht. Zu allem Überfluss entkommt das Garongaaa den übrigen Jägern und nimmt ihnen die Chance, die beiden Kontrahenten zu einen. Noch viele Tage jagt der Stamm die Eisbestie, vergebens. Der tote Jäger muss ohne seine Beute seinen Leib verlassen und als Geist für immer nach dem Garongaaa suchen. Da Geister jedoch blind sind, sehen seine Chancen schlecht aus, die ewige Ruhe zu finden.

Sj 2.174 | Tacblic | Atcsa

Geburt des Tacblic Etcs in einem Hiti (Zelt) auf der Wanderung seines Stammes durch die westliche Steppe von Atcsa.