Historie
Die CSS-C7 Bilata, ein Conos-Klasse-Personentransporter, verschwindet im Subraum. Das Schiff untersteht der Handelsmarine von siva`s ND. Eigner ist SunTrans OC. Incoperated unter der Leitung von CEO Sansa Calm. Nach einem Sprung nach Cemo 4 ist die Bilata auf dem Weg nach siva`s ND. Mit einem Numa-C6-Hyperdrive ausgestattet, braucht sie für den Sprung von 4,5 Q ca. 13,5 Tage. An Bord befinden sich neben 200 Passagieren eine Truppeneinheit von sechs Specal Agents des VecuraCorbs. Sie eskortieren einen Diplomaten zu ihrem Stützpunkt auf siva`s ND. Niemand ahnt etwas von der schrecklichen Gefahr in der sich alle seit dem Beginn des Fluges befinden. Kurz vor dem Austritt aus dem Zwischenraum streift das Deck des Schiffes die Membran, woraufhin sich ein Großteil der Reisenden an der Schwarzen Seuche infizieren. Nach der Bergung der Bilata befinden es nur noch drei Überlebende an Bord.
Das Massaker von Aspil
Der Avatar des Gottkaisers siva besucht die Agrarsivic Aspil zu einer Segnung (eine alle einhundert Standardjahre wiederholte Tradition). Insgesamt zieht es fast 60.000 Gläubige und Touristen zu dieser Veranstaltung. Schon am ersten Tag kommt es zu einem verheerenden Attentat. Mehrere Täter sprengen sich selbst und überschütten so tausende von Besuchern mit der Chemikalie Qedatoxin. Über 12.000 Opfer sterben einen qualvollen Tod. Dem Avatar geschieht nichts. Es dauert mehrere Standardjahre, um dem radikalen Jisaku Qvq die Verantwortung für das Verbrechen zuzuschreiben. Bis zu seiner Verhaftung vergehen erneut mehrere Standardjahre. Dann kommt es bei seiner Überführung nach sND zu einer Subraumanomalie, die nur wenige Besatzungsmitglieder des Schiffes überleben. Qvq ist nicht unter den Geretteten und entzieht sich damit ein letztes Mal der Gerichtsbarkeit.
Stabellauf der CSS-C7 Bilata in Hasamaschant vom dortigen Raumhafen siva`s ND-AT1.
Initialfeier des Tanzenden Gottes
Im Angesicht vieler galaktischer Würdenträger wird das Innere Licht des amtierenden Avatars von siva auf einen neuen Avatar übertragen. Während der Initialisierung geschieht in Devhom das Unfassbar: Anstelle des ausgewählten Gefäßes, des Sj 10 alten Mashibetu usupan, sucht sich der Gott einen der Gäste, John Kastov aus und übernimmt dessen Leib. Die Priesterschaft ist fassungslos, doch wer will die Entscheidung eines Gottes in Frage stellen? Mashibetu usupan übernimmt auf Wunsch des neuen Avatars die schwere Bürde der Oberpriesterschaft.
Auf siva`s ND geht die erste von Menschen in Serie gebaute Fluidwaffe in Produktion. Die Kuma F1 ist eine Abwandlung einer bandontanischen Fluidpistole.
Die Umbenennung von Indraprastha zu siva`s ND geht mit phasenlangen Feierlichkeiten einher.
Schlacht um Landa
Shivaitische Schiffe erreichen Landa und greifen hier die alten smavarischen Versorgungsstützpunkte an. Die hier stationierten Smavari leiden unter den Folgen gordischer Angriffe und rechnen nicht mit diesem Überfall. Die Bewohner Landas, die Gusch, weigern sich zuerst, sich auf die Seite der Menschen zu stellen und es kommt zu schrecklichen Verlusten. Die Shivaiten schrecken nicht davor zurück, biologische Waffen zum Einsatz zu bringen, da diese auch für die Smavari furchtbare Folgen haben. Die Schlacht um Landa weitet sich schnell zu einem eigenen Krieg aus und schließlich müssen sich die Smavari geschlagen geben und fliehen. Daraufhin versuchen die Shivaiten eine Übergangsregierung zu etablieren, doch die Gusch weigern sich auch diese zu akzeptieren. Noch zwei weitere Standardjahre bekämpfen sie im bitteren Partisanenscharmützeln ihre Befreier aus der smavarischen Sklaverei, bis die Shivaiten schließlich siegen. Sich dieser Sieg lässt ihnen keine Ressourcen, um Landa dauerhaft zu besetzen und zwingt sie, klein bei zu geben und die Gusch ihrem Schicksal zu überlassen.
Die Shivaiten von Indraprastha (später siva`s ND) besiedeln Nunea. Die Siedler müssen leichte genetische Veränderungen durchmachen, damit ihre Haut die Strahlung der Systemsonne verträgt. Ihre Haut färbt sich tief rot und wird sehr robust.
Erster offizieller Kontakt zwischen den Menschen von Indraprastha, dem späteren siva`s ND und den Bandonta von Usukamara. Als Gastgeschenk überreichen die Bandonta den Menschen die Herstellungsformeln des Bandoniums, einer extrem widerstandsfähigen Metalllegierung die vor allem im Raumschiffhüllenbau zum Einsatz kommt.
Der präventive Abzug der Silberwölfe
Als die smavarischen Orakel und Hellseher im Nachbarsystem von siva`s ND auf ihrer Rohstoffwelt Ban Haradur (dem späteren Fan Jen Doro) die visionären Fäden der Zukunft entwirren, offenbart sich ihnen eine apokalyptische Gewissheit: Ihre früheren Sklaven, die fanatischen Shivaiten bereiten einen unaufhaltsamen, hasserfüllten Rachefeldzug vor. Durch frühere Konflikte geschwächt und durch den unberechenbaren Fanatismus der ehemaligen Sklaven, treffen sie einen beschämenden Entschluss. Sie brechen ihre Zelte auf Ban Haradur ab, räumen die planetaren Stützpunkte fluchtartig und überlassen eine weitere Ressource sich selbst. Als die shivaitische Vorhut, auf den von ihren Feinden erbeuteten Sternenseglern schließlich eintrifft, findet sie nur verlassene, intakte Anlagen und verängstigte Menschen vor.
Nataraja Guatana von Indraprastha der sechste wird von den Herren der hohen Stirn zum leibhaftigen Avatar siva`s ernannt. Der Shivaistmus stellt die größte Religionsgruppe der Präallianzdekaten auf Indraprastha dar. Im Zentrum dieser Macht steht nun der Avatar Nataraja und sein Weib Avatar Parvati. von nun an leben diese beiden Glaubenswächter viele hundert Standardjahre dank der Kraft der künstlichen Reinkarnation, welche durch Seelenmondsteine vollzogen wird. Ein jeder Avatar herrscht genau zehn Standardjahre. Dann ist der Leib verbraucht und muss durch einen jüngeren ersetzt werden. Dabei wird der Geist des göttlichen im Menschen in den Seelenmondstein gezogen und dann dem neuen Avatar in die Stirn implantiert. Die Namen Nataraja und Parvati stammen von dem Liebespaar das einst den Langen Konflikt mit ihrem Glauben und ihrer Liebe zum erliegen brachten.
Die Menschen Indraprasthas entschlüsseln die Technik der smavarischen Genregeneratoren.
Die Bewohner Kamurans ändern den Namen ihrer Welt zu Indraprastha (dem späteren siva`s ND).
Der Patriarch Nataraja Guatana, Herr von Kamuran und Oberstes Auge der Herren der hohen Stirn von Chanbari, nimmt die Tochter des Patriarchen Chuka Kombnubi, ein junges Mädchen namens Parvati zur Frau. Die Alianz dieser beider Mächtigen Brüderhäuser gibt Nataraja die alleinige Macht über die Raumflotte Kamurans. Seine Truppen besetzen schnell die von Unruhen geplagten Zonen des Planeten und erzwingen den Frieden.
Der Lange Konflikt
(Sj 12 bis 77, 65 Standardjahre)
Über fünfundsechzig Standardjahre halten religiöse Unruhen den Fortschritt auf Kamuran auf. Die sechs Herrscher, genannt die Brüder, streiten sich über die Art der Anbetung der Götter und deren Einbindung in die politische Infrastruktur des Planeten. Hierbei vertreten die Hartliner, die sogenannten Herren der hohen Stirn, die Meinung, dass nur wahrhaft von einem der Götter Berührte (Avatare) an der Regierung der Bevölkerung beteiligt sein dürfen. Die Gemäßigteren Anhänger der Weißen Turbane, versuchen eine vom Volk gewählte Regierung an die Macht zu bringen. Immer wieder kommt es zu blutigen Ausschreitungen, Rassenhass und Regierungswechseln.
Wahrscheinliches Standardjahr, in dem die Heldin Anti Varma von ihrem Geistervasallen Feuerzunge verraten und getötet wurde.
Ein Smavarische Vergeltungsschlag
Lange nach dem Verlust von Kamuran starten die smavarischen Kernwelten eine massive Strafexpedition, um die abtrünnige Kolonie wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. Eine hochgerüstete Invasionsflotte der Smavari bricht in das System ein und überzieht die äußeren Civics sowie Teile des Raumhafens Baikutta aus dem Orbit mit kosmischem Feuer. Die shivaitischen Verteidiger wehren sich erbittert. Trotz verheerender Verluste und schwerer Schäden an der zivilen Infrastruktur gelingt es den Verteidigern schließlich, die Landetruppen der Silberwölfe zurückzuschlagen. Doch der Preis der Freiheit ist hoch. Wie immer, wenn die Smavari sich vorgenommen haben, eine Welt zu bestrafen, hinterlassen sie schreckliche Spuren im Gefüge der Realität. Von ihnen verursachte Mutationen an Mensch und Tier werden wahrscheinlich das ökologische Gleichgewicht des Planeten für immer beeinflussen. Hinzu kommen die Risse in der Membran zur Anderwelt, aus der die smavarischen Dimensionsbrecher Amytoren und Schlimmeres herbeiriefen, um den Krieg immer noch schrecklichen zu machen. Auch die werden noch tausende von Standardjahren brauchen um zu verheilen.
Geburt der Heldin Anti Varma in einem Gebirgsdorf namens Jakjani.
Erneut holen sich die Smavari irdische Truppen und führen sie gegen die aufständigen Sklaven auf Kamuran, dem späteren siva`s ND. Doch der Angriff schlägt fehl. Die Propheten siva`s begegnen den Neuankömmmlingen von der alten Heimat mit ihren Psikräften und siegen ohne eine einzige Waffe abgefeuert zu haben. Die Angreifer gesellen sich zu den Angegriffenen und erneut müssen die Smavari schlimme Verluste hinnehmen. Diesmal kapern die ehemaligen Sklaven viele moderne smavarische Schlachtschiffe und kommen so in den Besitz modernster Technik.
Nach der Befreiung von ihren smavarischen Herren haben die Menschen die Macht über ganz Kamurans, dem späteren siva`s ND übernommen. Die religiösen Streitereien zwischen ihnen und den kankarischen Jisaku kommen weitgehend zum erliegen, da die Sekte kurzerhand verboten wird. Die wenigen verbliebenen Kanka, welche die Befreiungskriege überlebt haben werden interniert. Die ersten Terrorzellen der Jisaku entstehen.
Die neun Standardjahre der Befreiung
Angeführt von Prophet Mahaba Lagan, einem Anhänger des Tanzenden Gottes siva, beginnen sich die Sklaven gegen ihre smavarischen Herrscher auf Kamuran (dem späteren siva`s ND) aufzulehnen. Es kommt zum Krieg. Neun Standardjahre herrschen Straßenschlachten und Partisanenkämpfe. Schließlich endet der Konflikt mit der Übernahme des Kamuranischen Zentralraumhavens Baikutta durch die Aufständigen. Damit reist die Verbindung zwischen Kamuran und den smavarischen Kernwelten ab.
Der Tebenritter Ngag Dachesba, der Hammer von Undarbehl, schlägt vor Kamuran, dem späteren siva`s ND mit seinen zwanzig Schiffen eine Armada smavarischer Sternensegler zurück.
Entstehung der Jisaku
Die Kanka vertiefen sich immer mehr in ihre religiöse Schutzhülle gegen die Schrecken der Sklaverei. Immer schwieriger wird das Zusammenleben zwischen den Kanka und den Menschen. Schließlich entsteht eine neue Religion, das Jisaku (das gleißende Licht), und die Jisakuri, seine Anhänger, werden zu gefährlichen Partisanenkriegern.
Erste Konflikte zwischen den Menschen und Kanka auf Kamuran dem heutigen siva`s ND. Die Religiöse Uneinigkeit der sich ansonsten recht ähnlichen Kulturen entzweit die beiden Sklavenvölker und führt zu Unruhen die von den Smavari mit harter Hand niedergeschlagen werden.
Smavarische Sklavenjäger entführen zehntausende von Menschen aus Zentral-Asien, Indien und Indonesien auf Terra. Auf dem Planeten Kamuran, dem späteren siva`s ND, werden sie zum Atmosphäreformen und Rohstoffabbau eingesetzt.
Besiedlung Kamurans mit Kanka
Smavarische Sklavenjäger besiedeln Kamuran, das spätere siva`s ND, mit Kanka-Sklaven von Amina Parin.