Historie

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Sj 2.141 | Adlaria`Dalun

Ein inaktiver aCoon wird von einer Truppe von Söldnern auf Adlaria`Dalun geborgen.

Sj 2.140 | Adlaria`Dalun

An Bord der Morgenstyrna

Der schwere kirner Frachter der Esmith Klasse MSH-666 Morgenstyrna unter dem Kommando von Kapitän Horin Eilsbeckar dient der Northstar Enterprise als mobiles Einsatzzentrum. An Bord befinden sich zwei mächtige Avatare von Drachen der Bruderschaft. Der weiße Alte (Bormingar Sachygyn) und Jarin Heydmend, Avatar des braunen Drachen Bligmugaia Singagen, arbeiten mit dem CEO der NSE und Realitätsveränderer Willard zusammen.

Die Suche nach dem Sarg des Marquis beginnt.

Sj 2.138 | Adlaria`Dalun

Die Erweckung des Hexenkönigs

(Sj 2.138 bis 2.150, 12 Standardjahre)

Krankheiten und Notstände haben Adlaria`Dalun heimgesucht, doch langsam erholen sich die Menschen. Die ersten offiziellen Staaten haben sich etabliert.

Jeto Cajl, der Chef eines Söldnertrupps, der galaxieweit operiert, wird von der MI1 beauftragt, einen aCoon auf Adlaria`Dalun zu bergen. Dass Jeto ein Doppelagent der Bruderschaft des Drachen ist, ahnen die Auftraggeber nicht. Sie stehen unter der Kontrolle der aCoon und sehen nur ihren Gewinn, der auf sie wartet, wenn sie eines dieser Wesen den seinen zurückbringen. Jeto heuert eine kleine Gruppe von Söldnern an und stellt diesen Jon, einen Überlebenden der Slorgh-Katastrophe (Ausbruch der Schwarzen Seuche auf Adlaria`Dalun) zur Seite. Jon ist zu einem Syklet mutiert, wurde aber so konstituiert, dass er bei klarem Verstand. Seine psionische Verbindung in den Zwischenraum und seine Fähigkeit, Zwischenraumlebensformen aufzuspüren, soll es ermöglichen, den Casket zu finden und zu bergen. Als Jeto Cajl sich an Kapitän Ogolin und dessen Partnerin Lan Feng wendet, zögern diese zuerst. Adlaria`Dalun ist ein gefährlicher Grenzplanet. Doch schließlich willigen sie ein. Ihr Auftrag lautet zu diesem Zeitpunkt, einen Hyper-Sarg auf Adlaria`Dalun zu finden und anschließend zu bergen. Später stellt sich heraus, dass es zwei Särge gibt. Im ersten, den sie in den Ruinen der alten Smavaristadt Mountainwells im Reiche Aryn aufstöbern, liegt der Smavari Smaguel Aslothrias dan Con`Gabur. (Dieser war einst auf Adlaria`Dalun als der Marquee bekannt und wird später als der Hexenkönig an der Seite von General Garnjet kämpfen.) Zwar bergen Ogolin Ledanus und Lan Feng den Smavari und wecken ihn schließlich sogar auf, doch müssen sie erkennen, dass es sich bei ihm nicht um das Ziel ihres Auftrages handelt. Die Suche geht weiter. In Bodabagy, der Hauptstadt von Sepulchia (Eastreych) führen die dort ansässigen menschlichen Überlebenden der Schwarzen Seuche die Abenteurer in ihre Gemeindehalle, wo ein weiterer Sarg ruht. Es ist klar zu erkennen, dass dieser zweite Sarg tatsächlich den zurück gelassenen aCoon enthält. Auch Jon bestätigt dies. Er fühlt klar und deutlich die Gedankensphären dieses Wesens an seinem Geist kratzen und leidet darunter. Er erklärt seinen Freunden, dass sich der aCoon in einem Zustand des Wachkoma befindet, er sich seiner Umgebung aber durchaus bewusst ist. Es sei keine Zeit zu verschwenden, da Jon nicht sagen kann, was die Kreatur in diesen Zustand gefangen hält. Sollte der aCoon erwachen, wäre er sicherlich ob der Situation nicht gerade erfreut. Er würde sich seinen Findern gegenüber zweifellos keineswegs dankbar erweisen. Freimütig überlassen die Sepulchier Kapitän Ledanus und seiner Mannschaft den Casket. Diese verladen ihn auf die Taicari und verlassen schleunigst Adlaria`Dalun. Während der Reise beginnt sich ihr smavarischer Gast zu orientieren. Seine Erinnerungen kehren zurück und er verfällt Lethargie. Ogolin nimmt Kurs auf die Koordinaten, an denen er sich mit seinen Auftraggebern treffen soll. Wie abgemacht, kommt es zum Rendezvous mit dem gewaltigen Forschungsschiff der MI1. Hier tritt der Mittler Jeto Cajl an ihn heran und offenbart sich als Doppelagent. Er arbeitet derzeit im Auftrag der hewanischen Tebengilde. Allein durch Jons Beschreibungen und den Erlebnissen der Reise, ist der Mannschaft der Taicari längst bewusst, um was für gefährliche Lebensformen es sich bei den Casket handelt. Nun bestätigt Jeto dieses Wissen und offenbart ihnen seinen eigenen wirklichen Auftrag. Er und seine Leute haben die machtgierigen Vorseher der MI1 benutzt, um an Jon heranzukommen. Nur so war es möglich, den Casket zu bergen. Jetzt aber würden sie ihn auf ihr eigenes Schiff verladen und ihren Auftraggebern auf Hewa übergeben. Anschließend übernimmt die Taicari-Crew einen weiteren Auftrag von Cajl. Der Leichtfrachter nimmt Kurs auf Galuba Prime. Hierher soll Smaguel gebracht werden. Dort angekommen geht es nach Asvalaqun, der Hauptstadt Legsuqir. Hier im Reiche der Veen verlässt der Smavari die Taicari und geht seiner düsteren Zukunft entgegen.

Sj 2.115 | Adlaria`Dalun

Ausbruch der Seuche

Die Casket verlassen Adlaria`Dalun. 

Erfindung des T-IST-Generators

Unter der Leitung von Gildenmeister Samuel Thurker erfindet eine Gruppe von Wissenschaftlern auf Adlaria`Dalun den T-IST (Tunnel Inner Space Transition). Raumschiffe der SUKOT können von nun an die gewaltigen natürlichen sogenannten Tunnel zum sicheren bereisen der Zwischenwelt nutzen, ohne auf deren natürlichen Riß in der Membran warten zu müssen. Die Reisezeit im Weltall verringert sich enorm. Es gibt Theorien nach denen der Ausbruch der Schwarzen Seuche mit der Erfindung des T-IST zusammenhängen soll.

Sj 2.114 | Adlaria`Dalun

Menschen testen erstmals eine Spiegelkammer zum Öffnen der Membran des Subraumes auf einem Planeten.

Sj 2.111 | Adlaria`Dalun

Die Dainar (für die Smavari arbeitende Sklavenjäger) schließen einen Handel mit den Menschen Terras. Sie überlassen ihnen technisches Wissen im Tausch gegen menschliche Ressourcen. Auf diesem Wege werden über 2.000 Gefangene aus amerikanischen Gefängnissen an die Dainar übergeben und nach Adlaria`Dalun gebracht.

Sj 1.766 | Adlaria`Dalun

Die Dainar entführen noch während der Wirren des Gordischen Krieges mit Hilfe der Casket (aCoon) erneut Menschen von Terra, um ihre Sklavenbestände auf Adlaria`Dalun zu vergrößern. Über 6.000 Männer und Frauen aus den amerikanischen Kolonien werden ihrer Heimat entrissen. Wieder kommt es auf Adlaria`Dalun zu Streitereien zwischen den Sklaven, doch die harte Vorgehensweise der Dainar unterdrückt schnell die Aufstände. Man beschließt die Neuankömmlinge komplett in die Kultur der Eastrych zu integrieren, da diese westlicher ist und die Neuankömmlinge sich hier leichter einfinden können.

Sj 1.222 | Adlaria`Dalun

Die Smavari ziehen sich vollständig von Adlaria`Dalun zurück und überlassen den Planeten den Dainar. Sie richten aber eine ständig besetzte Botschaft ein und erhalten hohe Abgaben durch die Pächter.

Sj -208 | Adlaria`Dalun

Im Auftrag der Smavari entführen dromorische Sklavenjäger Menschen aus verschiedenen Teilen Europas über 8.000 Menschen und siedeln diese erneut auf Adlaria`Dalun an.Es kommt zu Problemen zwischen den Alteingesessenen und den Neuankömmlingen. Nur unter Aufbringung aller Härte und großen Verlusten schaffen es die Smavari und Dromoren ihre Sklaven zu kontrollieren, müssen aber die unterschiedlichen Gruppen voneinander trennen. Die beiden Sklavenstaaten Nigan und Eastrych entstehen.

Sj -289 | Adlaria`Dalun

Die Smavari füllen ihre eigenen schwindenden Truppen auf Adlaria`Dalun durch Dromoren auf. Diese Sklavenrasse ist ihren smavarischen Herrschern treu ergeben und kann auch unter umweltunfreundlichsten Bedingungen überleben. 

Sj -511 | Adlaria`Dalun

Die Smavari befehlen ihren Kriegern den Genppol ihrer Sklaven auf Adlaria`Dalun mit weiteren Menschen von Terra aufzufüllen. Diesmal werden etwa 4.000 Männer und Frauen aus dem chinesischen Raum entführt.

Sj -624 | Adlaria`Dalun

Smavarische Sklavenjäger (wahrscheinlich Dainar) entführen rund 4.000 Menschen aus Kaukasien auf Terra und bringen sie zu dem bis dato unbewohnten Planeten Adlaria`Dalun. Sie zwingen die Sklaven ihre neue Heimatwelt zu verändern und bewohnbar zu machen. Das Terraforming dauert mehr als einhundert Standardjahre. Über diesen Zeitraum geht die Sklavenpopulation durch die schlechten Lebensbedingungen stark zurück. 

Sj -629 | Adlaria`Dalun

Smavarische Scouts entdecken einen unbewohnten Planeten mit reichen Mercury-Vorkommen. Sie nennen ihn seiner Rohstoffe wegen Adlaria`Dalun, das Leuchten im Inneren. 

Sj -2.159.985 | Usec/Adlaria`Dalun

Knuurhar`Myrns Untergang

Unerwartet brechen eines Morgens im Winter tausende von usecischen Eisteufeln durch das Dimensionsportal zwischen den beiden Welten und fallen über die hier stationierten Wächter her. Die Silberwölfe haben den Angreifern nichts entgegenzusetzen und so dringen die Monster in die Civics und Festungen des Landes ein. Sie töten und fressen und vermehren sich und hinterlassen Schlachtfelder toten Fleisches. Erst als Imperator und Avatar Malyigor Vraal auf seinem Drachen Knuurhar`Myrn auf Adlaria`Dalun ankommt wendet sich das Blatt. Mit erbarmungsloser Gewalt wütet er mit seinen Truppen unter den Angreifern, verwandelt hunderte von ihnen in Gold und sieht zu wie der Drache sie mit seinem Plasmaodem in Grund und Boden brennt. Schon sieht es aus, als sei die Gefahr gebannt, aber dann kommt es zu einem Hinterhalt. In einer Schlucht fallen hunderte von Eisteufeln gleichzeitig über den Drachen her und ersticken ihn unter ihrer schieten Masse. Der Avatar kann zwar entkommen und hinterlässt eine Schneise aus toten goldenen Monsterleibern, muss aber mitansehen, wie Knuurhar`Myrn von tausenden gefräßiger Rachen zerrissen wird. Als der Drache stirbt, verseucht sein kochendes Blut weite Landstriche und vernichtet einen Großteil seiner Mörder. Adlaria`Dalun ist gerettet, doch Malyigor Vraal wird nie wieder auf einem Drachen reiten.

Es geht das Gerücht, dass Knuurhar`Myrn über einen langen Zeitraum in einem Avatar gelebt hätte, einer einfachen Silberwölfin, an die der Imperator sein ansonsten kaltes Herz verloren hat. Vom Zeitpunkt Knuurhar`Myrns Todes scheint der Herrscher auf jeden Fall gebrochen und seiner Eroberungslust verlustig gegangen zu sein.

Sj -2.160.026 | Adlaria`Dalun/Ula

Erneut greifen die Smavari Ula an. Sie kommen mit einer Armada von fliegenden Schiffen und hunderten von Quinkkriegern auf der Wasserwelt an, doch die Inocait sind kluge Gegner. Sie ziehen sich zuerst in die tiefsten Regionen der Ozeane zurück und warten ab. Erst als die vermeintlichen Sieger beginnen Ressourcen wie Meerestiere, Perlen, Edelsteine und seltene Metalle zu fördern greifen die Wasserbewohner an. Sie kontrollieren die Elemente und bringen Zunamis und turmhohe Wellen zum Einsatz. Fast alle Schiffe der Silberwölfe gehen in diesem Chaos verloren und die wenigen Überlebenden erwartet Zuhause Schimpf und Schande.

Erschaffung der Quink

Verbissen entschlüsseln die Wissenschaftler in den Laboren von Dis`Darun die DNA der Gefangenen Inocait, den Ureinwohnern von Ula. Sie experimentieren mit Tieren, den Midyar und versuchen Mischwesen aus den Inocait und diesen zu erzeugen. Zahllose dieser furchtbaren Schreckgespenster irren in dieser Zeit durch die Kanalisation der Reichshauptcivic und sorgen für die seltsamsten Gerüchte. Schließlich gelingt eines nachts der Durchbruch: der erste Quink ist geboren.

Diese Wesen sind gute Diener, haben einen schwachen Willen und können auch auf Wasserwelten zum Einsatz kommen. Quink sind ihrer Hässlichkeit und Plumpheit wegen zwar alles andere als beliebt bei den Silberwölfen, aber sie sind willig und lassen sich ohne Gegenwehr schlecht behandeln, eine Eigenheit, die sie zur optimalen Sklavenspezies der Smavari macht.

Sj -2.161.123 | Adlaria`Dalun/Ula

Genau sechshundert Standardjahre nach der Entdeckung von Usec gelingt es den Dimensionsverdrehern von Adlaria`Dalun erneut ein Tor zu einer anderen Welt aufzustoßen. Durch das Fiasko von Usec vorsichtig geworden, warten sie jedoch auf Truppen des Imperators. Als die Schiffe von Mirthas`Eysmi eintreffen geht der Eroberungszug los. Das Ziel ist Ula, eine Wasserwelt mit zahlreichen Ressourcen, aber einem schwierigen Terrain. Silberwölfe kommen sehr schlecht mit salziger Luft oder gar Salzwasser aus und gelten darüber hinaus nicht als die besten Schwimmer. Sofort wird klar, dass hier auch die Midyar keine gute Alternative darstellen, denn die Reptilkrieger tun sich ebenfalls nicht leicht im nassen Element.

Kaum angekommen stellen sich den Smavari die Bewohner Ulas vor. Es handelt sich dabei um Eltwesen, wie sie, doch ganz und gar dem Wasser zugehörend und mit einer ebenfalls konträren Mentalität. Sie sind freundlich und versuchen die Fremden gastfreundlich zu empfangen, doch als die Silberwölfe sich als Konquistadoren aufführen, greifen sie zu den Waffen und kämpfen. Wieder müssen sich die Smavari zurückziehen, aber sie haben Gefangene gemacht und planen schon bald wiederzukehren.

Sj -2.161.723 | Adlaria`Dalun/Usec

Die smavarischen Bewohner Adlaria`Daluns schaffen das größte und stabilste Dimensionstor aller Zeiten. Es führt zu einer Welt, die sie Usec nennen. Leider ist auch dieser Planet nicht unbewohnt. Hier hausen die Eisteufel, eine Spezies, die vor endlosen Äonen von den Neyan, dem 12. Aspekt des Kar, geschaffen wurde. Diese Wesen sind zwar technisch ganz und gar uninteressiert, können aber als äußerst wild, brutal und gierig eingestuft werden. Beim Zusammentreffen der Smavari mit den Ureinwohnern Usecs kommt es zu erbitterten Kämpfen und den Silberwölfen bleibt am Ende nur die Flucht. Doch damit nicht genug. Die Eisteufel verfolgen die Besucher und richten verheerenden Schäden an den Festungen auf Adlaria`Dalun an. Sie können erst viel später von Nachschubtruppen des Imperators aufgehalten und zurückgedrängt werden. Da sich das Portal nicht schließen lässt, gilt es von nun an als ständige Gefahrenquelle.

Imperator Malyigors Dimensionsverdreher schaffen ein gewaltiges Dimensionstor nach Adlaria`Daluhn, einer früheren Reichswelt. Hier verlaufen starke Schwankungen in der Membran. Der Avatar des Mirthas lässt drei Festungen bauen und befiehlt ohne Unterlass nach Rissen in den Dimensionen zu suchen. Seine Seherinnen haben ihm von reichen Welten berichtet, die seiner Macht ins unermessliche steigern sollen.