Historie
Das terranische Generationenraumschiff K9 erreicht die Beta.
Dr. Kedem startet die Ks. Alle zwölf Archen verlassen planungsgemäß Erdrest und begeben sich auf ihre langen Reisen.
Die Flussläufer offenbaren sich Dr. Kedem und raten ihm zur Evakuierung von Erdrest (Terra). Darüber hinaus segnen sie ihn mit der genetischen Unsterblichkeit.
Das Schrecken von Lake Okeechobee
Terra – der verfluchte Heimatplanet der Fünfzehenmenschen. Es ist ein nebelverhangener Morgen in Florida. Perry und Ngogi liegen seit der vergangenen Nacht in einem Schützengraben ihres vorgeschobenen Postens bei Buckhead Ridge in der Nähe des Lake Okeechobee. Über den Rand des Grabens kann man das Sklavenlager Toi-Ichaba nahe des Westufers sehen. Seit dem gestrigen Tag haben sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Kommandoeinheit. Sie haben keine Ahnung, wie weit der kusunnische Läufer und ihr Meister Klauz Rtrent`lyrt sich noch von ihnen entfernt befinden. Die Operationsreichweite des Läufers ist gewaltig. Wenn es ihnen gelingt, den Hauptreaktor des Lagers mit dem schweren taktischen Laser, den Ngogi seit Tagen mit sich trägt, zu markierten, ist es um ihre Gegner geschehen. Doch die Zielkoordinaten dürfen keinen Grad, keinen Meter abweichen. Der geringste Versatz würde in den Wellblechunterkünften der im Lager untergebrachten Menschen verheerende Schäden und unzählige Todesopfer fordern. Der Angriff muss punktgenau den Reaktordistributor treffen. Es ist still, viel zu still. Kein Tiergeräusch ist zu hören und selbst der nahe Okeechobee scheint sich, in der Erwartung der nahenden Gefahr, ruhig zu verhalten. Mit geschlossenen Augen erinnert sich Ngogi an die Geräusche seiner fernen Heimat Hewa. Man hatte ihn und Perry ausgebildet, in Kriegen auf fernen Welten zu dienen. Doch keine Ausbildung konnte sie auf die Schrecken vorbereiten, denen sie auf Terra Tag für Tag begegneten. Plötzlich erhebt sich ein lautes Brausen über der Oberfläche des Wassers. Zu spät, um adäquat zu reagieren, erkennen die beiden jungen Teben, das sich rasch nähernde Aerotragflächenboot. Mit heruntergefahrenen Aggregaten schießt es, dicht über der Wasseroberfläche, durch die Nebelschwaden auf das Ufer zu. Wenigstens sechs, durch die Blue Mothers der aCoon kontrollierte menschliche Sklaven in schweren Gravrüstungen lösen sich von dem Fahrzeug und eröffnen sofort das Feuer. Sie wissen zu genau, wo sich ihre Ziele verbergen. Dies kann nur eins bedeuten: der verhasste Feind Umbaarog selbst ist mit ihnen. Und tatsächlich, noch im selben Augenblick, in dem Ngogi sich aufrichtet und sein Schwert zieht, rast auch schon der massige Leib des Bornogkriegers auf den Schützengraben zu. Ngogi versetzt ihm einen psionischen Stoß und sieht aus den Augenwinkeln, wie Perry sich konzentriert, um die menschlichen Angreifer unter ihre Kontrolle zu zwingen. Einer nach dem andere richten sie ihre tödlichen Waffen gegen die eigenen Kameraden und vergießen deren Blut. Sie sind unschuldig. Voller Schmerz muss Ngogi mit ansehen, wie die Männer der Kontrolle ihrer Unterdrücker entrissen werden, nur um sich kurz darauf, von ihren Befreiern gezwungen, gegenseitig zu richten. Perry lässt die beiden Überlebenden des ersten Schusswechsels auf den Bornog feuern, doch dessen altertümlich anmutende Rüstung verfügt über ein externes Projektilabwehrsystem. Dutzende kleiner Gravkugeln schwirren um ihn herum und erfassen in Gedankenschnelle die herankommenden Geschosse. Glühende Laserblitze lassen keine der Kugeln ihr Ziel erreichen. Dann fegt Umbaarog der Rote Ngogi mit einem telekinetischen Faustschlag zur Seite. Mit grimmigen Blick sieht er den jungen Mann durch die Luft fliegen und landet dann selbst direkt neben Perry. Die junge Frau schreit auf, richtet in ihrer Verzweiflung ihre Kräfte gegen den Riesen, doch vergeblich. Ohne zu zögern packt der rote Krieger Perrys Bein und reißt es ihr aus dem Leib. Das Bersten ihrer Rüstung ist so laut wie ihr Schmerzensschrei. Wie eine Puppe baumelt sie in seiner Riesenklaue. Dann wirft er sie achtlos beiseite, um sich erneut Ngogi zu widmen. Doch da ist mit einem Mal ein statisches Surren in der Luft. Kurz blickt der Bornog über Ngogi hinweg. Dieser zieht psionisch sein Schwert zu sich heran. Aber ehe die beiden erbitterten Feinde erneut aufeinander zuspringen können, geschieht etwas anderes. Das heisere Surren im Nebel wird zu einem ohrenbetäubenden Ton, schwillt zu unerträglicher Lautstärke an und schließlich rast aus dem Zwielicht eine brennende Magmakugel auf den verdutzten Bornog zu. Das Geschoss, das ein Haus dem Erdboden gleich gemacht hätte, trifft mit einem lauten Krachen den gewaltigen Affenkrieger und schleudert ihn ins Wasser zurück. Guttural schreiend, schlägt er mit den Armen um sich und versucht, die Kontrolle wieder zu erlangen. Ngogi richtet sich auf. Der Läufer hat sie gefunden. Allen hewanischen Göttern sei Dank. Der Lyrt ist da. Er hebt sein Schwert und will den Gegner verfolgen, doch dann richtet er seinen Blick auf Perry. Da fällt seine Waffe zu Boden und er eilt zu seiner Gefährtin. Überall ist ihr Blut. Sie ist tot. Tränen füllen seine Augen unter seiner Maske. Sie wird zurückkommen. Das Band wird sie erwecken. Leise murmelt er die Weisheiten Hewas vor sich hin, während er den Leib Perrys in seinen Armen hält. Draußen in dem See schwimmt der Bornog. Wasser ist dieser Spezies verhasst. Sie schwimmen nie. Außer wenn ein kusunnischer Läufer mit einer Plasmakanone auf einen der ihren gefeuert hat. Diese verdammten hewanischen Hexer. Nur mit Glück können sie seiner Urgewalt widerstehen. Ist er nicht der stärkste, der mächtigste Kämpfer dieses Zeitalters? Er wird sich ihre Schädel noch holen. Sollen sie von den Toten wiederkehren, dann tötet er sie eben wieder und wieder. Töten ist, was er am besten kann. Doch jetzt ist nicht die Zeit zum Kämpfen, jetzt … muss er schwimmen.
Nach dem Tod Eric Lungs, dem Herrn des HOTDragon in der CaliforniaCivic streiten sich die lokalen Häuser weiterhin um die Macht. Das Haus Jaspin beginnt sich aus der Masse hervorzuheben. Es kommt zu einer inoffiziellen Allianz zwischen dem HOJaspin und dem HOTDragon, welche im Laufe der nächsten beiden Jahre die Macht über das Civic erlangt.
Ausbruch des G-WAR 6.
Eric Lung, der Herr des HOT-Dragon, einer der größten Warlords der California Civic kommt bei einem brutalen Attentat ums Leben.
G-WAR 5 – Vergeltungstag › Ende des Krieges. Aus der California Civic steigt ein letztes Flugzeug auf. Es nimmt Kurs Richtung Washington und entlässt seine tödliche Fracht von Schild- und Bionuklearbomben über der nordamerikanischen Civic. Hierdurch wird der Nordwesten weitgehend unbewohnbar gemacht und Millionen von Menschen sterben. Dieser letzte große Kriegsakt wird von verschiedenen Warlords der verbleibenden amerikanischen Civics geplant und ausgeführt. Der Rätelsführer dieser Zeit ist Eric Lung, ein Warlord der California Civic. Er macht das Haus des Drachens zu einer der letzten mächtigen Vereinigungen Amerikas.
G-WAR 5 – Der schwarze Sonntag › Nachdem Wasserstoff-Schildbomben und Bionuklearbomben in einer katastrophalen Kettenreaktion weite Teile der Civic Washington unbewohnbar machen, ist die Macht des Nordens zerschlagen. Das Trauma unter der Bevölkerung ist allumfassend. Es ist unklar wer die Schildbomben zum Einsatz brachte. Gerüchten sie stammten ursprünglich aus der Hand der Invasoren konnten zu keiner Zeit belegt werden. Die Warlords bekämpfen sich noch in den Straßen der Civics aber großangelegte Angriffe und Bombeneinschläge bleiben nun weitgehend aus. Es ist niemand übrig geblieben der sich mit der entsprechenden Technik auskennen würde.
G-WAR 5 › Angetrieben von den Vorgängen Eurasiens und Afrikas versuchen die Civics Nordamerikas sich von der terroristischen Bedrohung durch die Warlords zu befreien. Woher die Bomben kommen ist nicht genau bekannt, doch das restliche Kriegsgerät stammt aus alten Beständen der AMEU und der WTF. In Folge dieser Auseinandersetzungen werden die meisten Kriegsgolems vernichtet.
G-WAR 4
Aus Angst vor einem Rachefeldzug der Mittelmeerländer brechen die Südmächte den Vertrag der Arenakämpfe und radieren mehrere Civics an der Südküste Europas aus. Der Süden Italiens ist praktisch nicht mehr bewohnbar. Der hieraus entstehende Krieg vernichtet die meisten Kulturzentren Eurasiens und Afrikas. Die letzten Reste der ehemaligen Regierungen werden zerschlagen. Von den mächtigen Konzernen bleiben nur noch in Stahl geschlagene Namensschilder. Ihre Macht ist vergangen. Warlords beherrschen die Straßen der Welt.
G-WAR 3 › Vor allem die Civics des ostasiatischen Kontinents beginnen sich vermehrt auch außerhalb der Arenen zu bekämpfen. Straßenschlachten und Aufstände sind ab dem Tagesordnung. Immer häufiger kommt es auch zu Hungersnöten und Ausbrüchen von Seuchen.
Unter der Führung von General Garnjet töten verstoßene Sklavenjäger der Casket tausende von Sklaven in den Sklavenfeldern von Mexiko. Die IGA ruft zur Jagd auf die Abtrünnigen auf. Die Casket (aCoon) übernehmen keine Verantwortung für die Vorfälle.
G-WAR 2 › Der Zusammenschluss der Südmächte verlangt eine sofortige Preisreduzierung für Wasser. Die Leitungsinhaber verweigern eine Angleichung. Es kommt zum Konflikt. Im Februar Sj 2.219 stehen sich Samuel Winters als Knight für die Mittelmeerländer und Asier ibn Muhammad ibn Khalifa Al-Thani für die Südmächte gegenüber. Es folgen über 200 Kämpfe um Gebiete und Preise. Zum Ende des Standardjahres 2.231 stehen alle Bedingungen fest. Alle terranischen Bewertungskommisionen berichten, dass auf Grund der neuen Gebietsverteilungen die Südmächte deutliche Vorteile aus dieser Auseinandersetzung verbuchen konnten.
IGA-Beitritt des Planeten Terra
Die Vereinten Nationen von Terra aktivieren den Vertrag zum Eintritt in die IGA.
Ende des G-WAR 1
Die Streitigkeiten um Gemarkungen und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Einflüsse sind fürs erste entschieden. Die Regierung setzen G-WAR 2 für das Standardjahr 2.250 an. Diese Einschätzung stellt sich aber bald als falsch heraus.
Der Erlass der Arenakämpfe ersetzt das Reglement von Panjim aus dem Standardjahr 2.177. Der Weltenrat wird aufgelöst und durch den Kreis der Sprecher ersetzt. Diese Änderung ist zwar weitgehend nominell da die Ratsvorsitzenden zu einem großen Anteil nun im Kreis der Sprecher wiederzufinden sind, aber andere Arenakämpfe (ohne Golems) gelten von diesem Zeitpunkt an nicht mehr als rechtsgültig. Nur noch in kleinen Provinzen wird Politik ohne Lehm gemacht.
Tod des ersten Ritters
Der Golem-Knight Darkmoon stirbt während des G-WAR 1 bei einem Energiezellenunfall. Sein Golem härtet während eines Kampfes aus, der Lenker ist auf der Stelle tot. Die Möglichkeit eines sterbenden Golem-Knights heizt die Massen ins unermeßliche an. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Unglücks wird aber von den Wissenschaftlern auf beinahe null reduziert da man von nun an nur noch sichere Wechselenergiekupplungen zuläßt. Nur in kleinen Gemarkungen findet man noch Golems mit gerichteten Energiekupplungen.
Offizielle weltweite Aufhebung jeglicher Gesetze zur Geburtenkontrolle.
G-WAR 1 › Golem-Knights genießen den größten Respekt unter der Bevölkerung. Ihre Werbewirksamkeit erreicht ungeahnte Ausmaße. Zu den bekanntesten unter ihnen gehören in dieser Zeit Hugin alias Einar Rathgeber, Darkmoon alias Jan Lee, Magina alias Sue Anne Kamrad und The Governor alias RandolphSoulung.
G-WAR 1
Der erste Golemkrieg beginnt in Osaka (Nippon) und wird in der, im selben Jahr fertig gestellten Halle des Hellen Lichts, ausgetragen. Schon ein Jahr zuvor wurden die meisten Arenakämpfe durch Golemkämpfe ersetzt. Die gesamte Weltbevölkerung ist von den Kolossen begeistert. Es treten mehrere hundert Golems gegeneinander an und die Ergebnisse der Kämpfe bestimmen über Grenzstreitigkeiten und Regelungen von Abgaben. Die in Osaka festgesetzten Gemarkungen sollen vierzig Standardjahre gelten. Schätzungen gehen von Wetteinsätze von mehreren Milliarden Credits für dies Events aus.
Die Wetteinnahmen durch Arenakämpfe steigen über ein Drittel des allgemeinen Bruttosozialproduktes. Der Golem-Rumble steht beim Publikum in der Beliebtheitsskala für mediale Ereignisse an erster Stelle.
Der Medienkult um die Kämpfer und die Arenen entwickelt sich und die Wetteinnahmen steigen rapide an. Als die beliebtesten Disziplinen gelten Gladiator-Pitt – Gladiatoren kämpfen in einer Grube mit verschiedenen Waffen gegeneinander – und White-Horse bei dem wie im Mittelalter zwei Kämpfer aufeinander zu reiten und versuchen sich mittels einer Lanze vom Pferd zu stoßen. Oft kommen hier anstelle von Pferden Motorräder zum Einsatz. Auch Golem-Rumbels gewinnen langsam an Beliebtheit. Die gewaltigen Lehmkolosse versinnbildlichen gerade für das asiatische Publikum ihre alten Mythen und erfüllen diese mit neuem Leben.
Der Weltenrad ergänzt den Vertrag um die Klausel der Simulierten Konfliktlösung. Diese Regelung sieht vor, jegliche Streitigkeiten ob wirtschaftlicher oder ethnischer Natur ausschließlich durch simulierte Konfliktaustragungen zu lösen. Es entsteht ein Reglement für Arenakämpfe. Die verschiedenen Ratssprecher entsenden zu vorgegebenen Anlässen ihre Streiter welche sich in unblutigen Kämpfen verschiedenster Art messen und so über die Geschicke der Völker entscheiden. Ein Medienkult um diese Kämpfer und die Arenen entsteht.
Die Teben finden ein Schiff der aCoon. An Bord befindet sich in einer Kälteschlafkammer ein Terraner (es handelt sich dabei um den späteren Krieger Ctrent).
Der Golem von Florida Civic
Der Erste Golem entsteht in Jacksonville Florida Civic. Der zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alte Karl Kessler bildet einen zwei Tonnen schweren Körper und hält ihn mittels eines Kraftfeldgenerators über 20 Minuten in Bewegung. Hiermit ist die Basengrenze der Generatoren überschritten und dem freien Formen steht nichts mehr im Weg. Von nun an wird man Generatoren bauen die auch größere feste Massen eindämmen können. Leider gibt es nur noch wenige Wissenschaftler die sich mit dieser Technik befassen können.
Gründung des OCC
(Organic Chemistry Center)
Politreformation
Die wenigen überlebenden Mächtigen treffen sich zu einem Weltrat und schließen Frieden. Über eintausend Ratsmitglieder unterschreiben am 7. August des Standardjahres 2.177 das Reglement von Panjim (Westindien). Wo früher Großstädte waren erheben sich nun Schuttberge und gewaltige Ruinen. Die Überbleibsel der Zivilisation drängen sich in wenigen Enklaven früherer Ballungszentren, sogenannter Civics, zusammen. Die Länder liegen weitgehend brach. In den verbleibenden Städten beginnt der Wiederaufbau. Die weltweite Kommunikation ist zum Stillstand gekommen. Einzelne zaghaft erwachende Staaten wissen wenig voneinander. Die Bevölkerungszahl Terras ist auf weniger als eine viertel Milliarde geschrumpft.
Ein Teil der Invasoren zieht sich endgültig aus Nordamerika zurück und hinterlässt Ruinen und Trümmerfelder. Die Ressourcen des Landes sind ausgebeutet. Mexiko verbleibt als Zentrum der ausserirdischen Besatzer. Nach wie vor bedienen sie sich der Menschen als Sklavenarbeiter.
Die letzten Bomben fallen, die letzten Panzer bleiben stehen. Es gibt nicht mehr genug Soldaten um das Kriegsgerät zu bedienen. Die Kriegshandlungen kommen zum erliegen. Eine Zeit der Ruhe und des Siechtums bricht herein.
Ausbruch der Mutterseuche
Der Einsatz biologischer Waffen löscht Millionen von Leben aus und beendet den Krieg. Es kann nicht mit Sicherheit gesagt werden welche Region mit dem Einsatz der Biologischen Waffen beginnt aber die alles vernichtende Seuche nimmt ihren Anfang in Südafrika. Die Ausbreitung ist nicht zu stoppen. Da es sich gleich zu Beginn um drei verschiedene Erreger handelt und mehrere Wochen vergehen bis man überhaupt den Ausbruch einer Seuche feststellen kann kommen jegliche Überlegungen für einen Friedensschluss zu spät. Innerhalb weniger Monate sind weite Teile der Terra unbewohnbar. Nur die Wasserreichen Landstriche bieten die nötigen Möglichkeiten zum überleben. Bis auf die CNR zerbrechen die verbliebenen Konzerne in Tausende von Splittergruppierungen. Die CNR zieht sich in den Pazifik zurück.
Kampfverbände eurasischer Milizen dringen bis an die Westküste Mitteleuropas vor und verwüsten Hunderte von Gemeinden. Die Firmen reagieren auf diese Kampfhandlungen mit absoluter Härte. Langstreckenwaffen vernichten Hunderte von Kleinstädten endlang der afrikanischen Küste. In Asien werden die Bewohner vieler Gemeinden in Internierungslager verfrachtet wo Tausende von Menschen verhungern. Allein in China sterben Zehntausende von Rebellen und Unschuldigen bei Straßenkämpfen gegen Konzerntruppen.
Der Fall der Mexikanischen Mauer
Nach langen Kämpfen unterliegen die mexikanischen Verteidiger den schrecklichen Waffen der außerirdischen Invasoren, die von Amerika aus den Süden angreifen. Innerhalb kürzester Zeit werden nun auch hier Lager für Menschen errichtet und Plattformen für die aCoon gebaut.
Die Nanoidentechnik erreicht auf Terra ihren Höhepunkt. Gerade die Wissenschaftler der HC und der CNR gelten als absolute Korrifäen auf diesem Gebiet. Nanotechnische Waffen gelten als Kriegsbestimmend.
Pickman Carter vereitelt mit seltsamen Mitteln den Angriff mongolischer Horden (die Pan-Asiatische Supermacht) auf Australien.
Die Mongolen landen mit Schiffen und Flugzeugen, aber Charter hat die Möglichkeit, Subraumrisse zu erzeugen. Immer wieder zieht er ganze Kontingente von mongolischen Soldaten und Fahrzeugen auf die andere Seite, wo sie für immer verschwinden. Am Ende siegt die Angst. Von schrecklichen Träumen über tentakelbewährte Monstren in den grauen Räumen jenseits der Membran der Realität geplagt befiehlt der Khan den Rückzug.
Nach endlosen Verhandlungen erreicht die IGA den Abzug der aCoon von Terra und erfüllt somit die aktivierte Verordnung DATA526,1›000.004 von Antaris. Sämtliche Anlagen sollen stillgelegt werden. Bis zum Abschluss des Rückzugs der Sklavenhalter werden allerdings noch viele Standardjahre vergehen. Die Gesetzesdaten sehen einen endgültigen Abzug innerhalb von 50 Standardjahren vor.
Die allgemeine Wasserknappheit wird zum Weltproblem. Trotz gemeinsamer Versuche dieser Probleme Herr zu werden können keine Besserungen festgestellt werden. Die AMEU errichtet gewaltige Stauanlagen im östlichen Kaukasus, die Wasseraufbereitungsanlagen der Küstenstaaten arbeiten auf Hochtouren aber die Überbevölkerung verlangt endgültig ihren Tribut an die letzten Ressourcen der Menschheit. Die Tribute an die Invasoren können nicht mehr zu deren Zufriedenheit ausgeliefert werden. Zum Jahresumbruch eskalieren die Massenunruhen in Asien und es kommt vor allem in den Ballungsgebieten zu gewaltigen Ausschreitungen. Über Nacht bricht das Chaos über die Regierungssitze der Konzerne herein. Großstädte sind wochenlang ohne Strom. Überall fallen Lebenserhaltungssysteme aus und können nicht wieder angeworfen werden. Der endgültige Zusammenbruch kommt mit dem Erliegen des Finanznetzes nach mehreren Attentaten durch unidentifizierte Rebellenkräfte.
Der Bau der großen Landplattform Ika`Unn 4 der aCoon in dem kleinen Ort Mobile in Alabama geht ins zwanzigste Standardjahr. Doch im Herbst dieses Standardjahres gelingt es erstmals den Rebellen mit Hilfe talburianischer Eingreiftruppen auch aus diesem Arbeitslager Gefangene zu befreien. Es kommt zu heftigen Auseinandersetzungen, in deren Verlauf ein Teil der Plattform zerstört wird und die Lagerführung fast gänzlich die Kontrolle verliert. Tausende von Menschen fliehen ins Umland und ein Teil von ihnen wird von Rebellenschiffen evakuiert und zu anderen Planeten gebracht.
In Folge der Bombardierungen der letzten Anlagen der WTF im Kaukasus durch die AMEU kommt es zu einem Bündnis der verbliebenen Truppen des Eastcoast Economic Empire und den Resten der Westcoast Trading Federation. Diese wiederum machen Geschäfte mit den außerirdischen Invasoren. Gemeinsam will man dem Wüten der AMEU Einhalt gebieten. Die Kriegsschauplätze in Südeuropa und im mittleren Osten zeigen verheerende Bilder. Der Hauptkriegsschauplatz liegt im Kaukasus, im Mittleren Osten und im Westen Asien.
Ausbruch des dritten Weltkriegs
(Sj 2.164 bis 2.168, 4 Standardjahre).
Die Casket unterstützen verschiedene Parteien und errichten unterdessen gewaltige Sklavenlager auf dem amerikanischen Kontinent. Sie exportieren durch die Sklaven gewonnene Rohstoffe und herrschen mit gnadenloser Härte. Viele der menschlichen Machthaber machen mit ihnen gemeinsame Geschäfte und nutzen ihre Waffentechnik.
Attentat gegen die AK
General Garnjets Frau Ilin, sein Sohn Jarn und seine Tochter Ilini werden bei einem Besuch der Sklavenfelder von Florida von Rebellen geschändet und ermordet. Ilin Garnjet war zu diesem Zeitpunkt eine der Vorsitzenden Kommissare der Antisklaverei-Kommision und wollte mit ihrem Erscheinen auf Terra ein Zeichen gegen die Sklaverei setzen. Gerüchten zu folge war der Anschlag auf das Leben der Garnjets von den Casket (aCoon) von langer Hand vorbereitet worden. Diese Darstellung der Situation konnten aber nie bestätigt werden.
Vollendung der mexikanischen Mauer. Die Casket haben eine gewaltige Maueranlage errichten lassen, welche Nordamerika von Mexiko abschneidet. Der Flüchtlingsstrom kommt endgültig zum Erliegen.
Die Casket (aCoon von Cu`Otmarga) errichten Rohstofflager und versklaven hunderttausende von Menschen auf dem Nordamerikanischen Kontinent. Sie zwingen die Arbeiter unter härtesten Bedingungen Erze, Öl und andere Rohstoffe für den Abtransport zu Welten der IGA abzubauen. Die Zustände auf werden schlimmer und schlimmer. Jeder Versuch mit anderen Mächten der IGA in Kontakt zu treten wird von den Schiffen der Aggressoren unterbunden.
Das erste Diplomatenschiff der Intergalaktischen Allianz gibt sich den Vereinten Nationen Terras zu erkennen. Die Diplomaten, vornehmlich antarische Friedensrichter, lehnen jeden Zusammenhang zwischen den schon auf Terra wirkenden Mächten aus dem Bereich der IGA und ihrer eigenen Regierung ab. Es kommt zu ersten Verhandlungen zwischen den Menschen und den Vertretern der IGA. Leider lehnen die Agressoren (Angehörige verschiedener außerirdischer Konsorzien) diese Gespräche ab. Als die Friedensrichter versuchen, die Konzernvorseher zum Einlenken zu bewegen kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen und die antarischen Schiffe müssen Terra verlassen.
Schiffe der Intergalaktischen Allianz erreicht offiziell Terra.
Schwere Kämpfe zwischen außerirdischen Invasoren und den wenigen verbleibenden Truppeneinheiten der WTF. Die AMEU gebietet im Frühling dieses Jahres den ehemaligen WTF-Anlagen im nördlichen Kaukasus ihren Betrieb einzustellen. In der Ablehnung dieses Gebots sehen die Verantwortlichen der AMEU einen kriegerischen Akt. Als Konsequenz auf die Ablehnung des Rückzugsgebots der WTF vernichten Schildbomben der AMEU mehrere Fabrikanlagen in Osteuropa. Die politische Lage ist angespannt.
Talburianer bekämpfen die Casket (aCoon) und versuchen ihre Nachschubtruppen auf ihrem Weg nach Terra aufzuhalten. Doch ihr Vorhaben ist nicht von Erfolg gekrönt. Sie ziehen sich zurück, nehmen aber über 150.000 befreite Terraner mit sich und verfrachten diese zum erdnahen Planeten Jerc. Dort betreiben sie ein aufwändiges Terraformingprojekt und helfen den Menschen sich ihre neue Welt nutzbar zu machen.
Benedict Esterman, der Sohn von Richard Esterman (Autor des okkulten Werkes Im Maidengrund) gerät während bewaffneter Ausschreitungen zwischen die Fronten der örtlichen Milizen und der Aufständigen. Er wird schwer verletzt und verliert seinen linken Fuß. Für die Familie Esterman ist dies ein fürchterliches Trauma und Richard Esterman zieht sich noch mehr in seine Trancen und Traumwelten zurück. Das er damit Frau und Kind seine Unterstützung entzieht scheint er nicht länger wahrzunehmen. Dafür eröffnet er seiner immer zahlreicher werdenden Anhängerschaft seine Bereitschaft das Schwarzen Triptychon zu lesen und bietet jedem der hierzu ebenfalls bereit ist seine Hilfe an. Noch im selben Standardjahr gründet er die Sänger des ersten Liedes, eine radikale, religiöse Sekte, deren Glaubensinhalte sich strickt nach dem ersten Lied des schwarzen Buches richten.
Errichtung der Mauer von Navojoa
Beginn der Errichtung der großen mexikanischen Mauer. Die ausserirdischen Invasoren ziehen einen kolossalen Schutzwall von der Westküste Mexikos bei Navojoa bis zur Küste des mexikanischen Golfes nach Matamoros.
Die Casket (aCoon) beginnen fast zwei Standardjahre vor der geplanten Landung unter dem Deckmantel die Kriege auf Terra beenden zu wollen mit der Versklavung der Bewohner des Nordamerikanischen Kontinentes. Die restliche Bevölkerung Terras muss hilflos zusehen wie eine der größten Nationen ihrer Welt zu Grunde geht. Das weitgehend verarmte Europa, der waffenstarrende Kontinent Afrika und ganz Asien bleiben vorerst verschont. Die beiden Konzerne des Amerikanischen Kontinents WTF und EEE gehen zu Grunde. Kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Konzerntruppen und den Invasoren führen zu einer fast vollständigen Auslöschung des amerikanischen Militärs. Die Vertreter der SUKOT zeigen sich empört und verlangen von der IGA eine Aufklährung der Situation. Doch man erkennt schnell, dass es kein Zurück gibt. Die verbleibenden terranischen Regierungen reagieren mit aller Härte gegen die Angreifer und es kommt immer wieder zu schrecklichen Massakern.
Die aCoon beginnen mit dem Bau riesiger Landplattformen in Alabama Amerika. Die vierte der Baustellen, Ika`Unn 4 wird etwa zwanzig Standardjahre später als historischer Ort in die Geschichte eingehen. Hier gelingt es dem Widerstand gegen die Invasoren erstmals einen entscheidenden Sieg zu erringen.
Evelyn Esterman, die Ehefrau von Richard Esterman, gebiert ihren Sohn Benedict in Hofweiler, einer kleinen Gemeinde Austrias auf Terra.
Richard Esterman, der Verfasser des okkulten Werkes ›Im Maidengrund‹, heiratet Evelyn Bernstein, die Tochter eines hebräischen Theologen.
Richard Esterman verfasst im Alter von 23 Jahren die erste Fassung seines okkulten Werkes Im Maidengrund. Er beschreibt später immer wieder, die ihn überkommenden Trancezustände und beruft sich auf andere Hüllenschreiber (so nennt er seinen Zustand), die durch das Bestreben übernatürlicher Mächte übergeordnetes Wissen unter den Menschen verteilen. Trotz einem großen Maß an Ablehnung seiner Überzeugungen gegenüber, finanzieren ihm seine Eltern sein Studium zum Statiker weiterhin und er besteht alle Prüfungen mit Bravour. Er sieht in seinem Beruf ein weiteres Werkzeug des Verstehens, denn die Statik ist für ihn, wie die Zahlenlehre eine Schriftsprache, die es zu entziffern gilt.
Gerüchten zu Folge wurden verschiedene Landungen von ausserirdischen Raumschiffen gesichtet auf Terra.
Ausrufung der Geburtenkontrolle
Eine stringente Geburtenkontrolle wird auf die gesamte zivilisierte Welt ausgeweitet.
Wiederaufnahme das Lunarprojektes wegen schwerwiegender Welternährungsprobleme. Diesmal liegt die Leitung des Projekts in privater Hand. In einem außerordentlichen Zusammenschluss finanzieren die WTF und die CNR Tausende von Unterfirmen. Schon drei Monate nach der ersten Landung können erste Erfolge verzeichnet werden. Im Gegensatz zur ursprünglichen Planung werden die ersten Terraformer um das Mare Serinitatis errichtet. Das Kontrolllabor findet seine Stellung nahe des ehemaligen Landepunktes von Lunochod II und wird nach diesem Lunochod benannt.
Richard Esterman, der spätere Verfasser der okkulten Schrift ›Im Maidengrund‹, wird in Hesselsbach, einer kleinen Gemeinde Austrias auf Terra als Kind einer einfachen Arbeiterfamilie geboren. Schon in seiner Kindheit zeigt er einen starken Hang zu übersinnlichen Vorkommnissen und bereitet seinen Eltern zunehmend Sorgen, als er beginnt in Schmetterlingen Wesen aus dem Reich der Toten zu sehen.
Die Kornseuche
(Sj 2.098 bis 2.120, 22 Standardjahre)
Die sogenannte Kornseuche vernichtet den größten Teil der Nahrungspflanzen des Amerikanischen Kontinentes. Andere Länder Terras sind ebenfalls betroffen, können aber das voranschreiten der Pflanzenkrankheit schneller stoppen. Im Laufe der kommenden 22 Standardjahren sterben Milliarden Menschen an Nahrungsmangel.
Der HC verhängt Geburtenkontrollgesetze über den gesamten asiatischen Raum. Frauen dürfen nur noch schwanger werden wenn sie noch nie schwanger waren und nachweißen können, dass sie in der Lage sind ihr Kind wirtschaftlich zu versorgen. Auch eine regionale Freigabe muss erfolgen. Gibt die Gemeinde ihre Zustimmung nicht, erfolgt ein Schwangerschaftsabbruch.
Beginn der Konzernherrschaft
Weite Teile Asiens gehen in Privatbesitz über und unterstehen nicht länger den regierenden Parteien. Massenunruhen können nur noch mittels privater Milizen unter Kontrolle gehalten werden. Durch Zusammenschlüssen bestehender Firmenverbände entstehen die sechs mächtigsten Konzerne welche die Regierungen weiter Teile der Terra stellen:
- UMEC › (Union of the Media Eurasian Companies)
Zentrum: Istanbul - WTF › (Westcoast Trading Federation)
Zentrum: Westküste des amerikanischen Kontinents - AMEU › (Arabian Monetary and Economic Union)
Zentrum: Saudi Arabien - EEE › (Eastcoast Economic Empire)
Zentrum: Ostküste des amerikanischen Kontinents - HC › (Harvest Crescent)
Zentrum: Mittelasiatischer Raum - CNR › (Company of Nautic Resources)
Zentrum: Makronesien (Pazifik)
Diese Organisationen übernehmen schnell die Macht über die Industrienationen. Bis ins Jahr 2.100 gehören jegliche Reste der alten Regierungen der Vergangenheit an. Aber es herrscht keine Einigkeit. Schon sehr früh wird klar, dass alte Feindseligkeiten auch zur Zeit der Konzernherrschaft eine wichtige Rolle spielen sollen. So kann man vom Beginn der Konzernherrschaft an, die WTF im Verband mit der EEE und die AMEU als feindliche Lager bezeichnen. Die Kriege dieser Epoche sind Kleinkriege mit Hunderten von schwelenden Grenzstreitigkeiten und werden vornehmlich an den Aktienmärkten geführt. Zahlen übernehmen die Kontrolle, Menschenleben werden nur noch nach ihrem Nutzen bemessen, Ideologien streben aus. Mit Ausbruch der Kornseuche 2.098 verschlimmern sich diese Zustände zusehends und Milliarden von Menschen sterben den Hungertot.
Beginn der Religionsfrustration
Nachdem in den letzen Standardjahrzehnten in weiten Teilen Eurasiens der Zulauf zu christlichen Religionen immer weiter zurückging, weitet sich dieser Trend nun auch auf die südländischen Religionen aus. Forscher halten den ansteigenden Grad des individuellen Allgemeinwissens für diese Vorgänge verantwortlich. Gepaart mit dem Grundtenor der Hoffnungslosigkeit, die in den Ländern der dritten Welt herrscht führe dies zu immer stärkeren Glaubenskrisen. Manuel Sagna, der Sprecher der ethnologischen Gemeinschaft Eurasiens (EGE) schreibt in seinem weltberühmten Traktat ›Über den Anfang allen Wissens‹:
»Der Zugang in die Welt der Information schließ die Tore zur Mythologie. Wer die Augen öffnet und sich selbst dem Wissen um die Quantenmechanik preis gibt, der verliert über kurz oder lang den unisolierten Draht zu Gott.«
Ein Verheerender Bürgerkrieg vernichtet einen Großteil der russischen Infrastruktur. Die bestehende Regierung löst sich auf und wird durch rebellierenden Warlords ersetzt. Jetzt herrschen vormals abtrünnige Militärs und zivile Vertreter wirtschaftlicher Organisationen über Bandenorganisationen und paramilitärische Gruppen, welche die Bevölkerung terrorisieren und sich mittels Schutzgelderpressungen und Raubzügen finanzieren.
Zum ersten Mal decken freie Sender den ganzen Erdball mit Informationsnetzen ab. Billigste Technik macht es möglich auch die ärmsten Gebiete an allgemeinem Wissen teilhaben zu lassen. Die Reaktionen sind enorm. Schulische Leistungen in den Krisengebieten steigern sich, da sich der Stand der Allgemeinbildung durch den Zugriff auf das Internet erhöht.
Die Russische Regierung zeigt Interesse an der Unterstützung des Projekts Lunarforming. Der Amerikanische Präsident Nelson Halfmann gibt eine öffentliche Verlautbarung heraus die eine Wideraufnahme der Mondbesiedlungsforschung ausschließt. Die Engländer bestätigen dieses Desinteresse und der englische Prämieminister Mark Fairbanks bezeichnet sogar dieses Vorhaben der Russen als Griff nach dem berühmten Strohhalm, um den Untergang ihrer Regierung abzuwenden.
Lange anhaltende Dürreperioden verschlimmern die Welthungersituation auf der ganzen Welt zusehends. Demonstrationen wegen der Nahrungs- und Wasserknappheit in Amerika und Europa zwingen die Länder das Projekt »Lunarforming« abzubrechen. Schwere Unruhen in London zwingen die Aktienkurse in die Knie. Die Wirtschaft hält den Atem an. Allein für Werbebudgets eingeplante Gelder überschreiten die Milliardengrenze und drohen durch den Verfall von LF-Aktien verloren zu gehen. Mitte 2091 kommt es zu mehreren Firmenübernahmen durch außenstehende Konkurenzunternehmen und nimmt so den Regierungen die Handlungsfreiräume. Die vorher geschaffenen Schuld-Fonts brechen über Nacht zusammen und machen eine weitere Finanzierung des Lunarforming-Projekts unmöglich. Die Angriffe auf das Projekt verlaufen sich einige Wochen nach offiziellen Verlautbarungen über sein Ende im Sand. Die Aufrührer wenden sich anderen Zielen zu.
Projekt Lunarforming
Gründung des gemeinsamen Projektes Lunarforming der Vereinigten Staaten und Englands zur landwirtschaftlichen Nutzung des Mondes. Die Planung sieht ein Labor für über 200 Mitarbeiter und ein Biotop von 2.000 Quadratmetern vor. In den ersten drei Standardjahren des Projekts sollen drei Terraformer um das Mare Imprium errichtet und in Betrieb genommen werden. Spätestes zum Sj 2.094 will man in der Senke dann eine Sauerstoffhaltige Atmosphäre geschaffen haben, in der die ersten genetisch veränderten Baumschößlinge gepflanzt werden können.
Der Abwärtstrend der amerikanischen Wirtschaft hält an. Die Sj 2.062 bis 2.070 verursachten Kriegsschulden drücken mit aller Macht auf die Staatskasse. Die amerikanische Regierung sieht sich gezwungen weite Teile der Armee zu privatisieren. Großfirmen und Investorengruppen übernehmen die Finanzierung. Machtstrukturen beginnen sich zu verändern.
Dr. Yamada Masaru kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Die Katastrophe ereignet sich während eines Fluges von Tokyo nach Paris, wo Dr. Masaru mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet werden sollte. Somit steht dieses Ereignis, welches zum ersten Mal in der Geschichte in Frankreich stattfinden sollte, unter einem schlechten Stern. Als Grund für den Unfall geben die ermittelnden Behörden technisches Versagen an. Das Flugzeug stürzt über Frankreich ab, die französische Polizei schließt ein Attentat aus.
Erfindung des G-Konverters
Dr. Yamada Masaru baut den ersten G-Konverter und macht es so möglich Kraftfeldgeneratoren gyrotechnisch zu stabilisieren. Verschiedene Firmen auf der ganzen Welt arbeiten von nun an mittels dieser Technik an Generatoren und erzeugen so die ersten dreidimensionalen Wasserformer. Vor allem in der Medizin können so großartige Fortschritte verbucht werden. Die Stabilisation von Flüssigkeiten durch Eindämmungsfelder läßt es zu Innere Blutungen die früher zum sicheren Tod eines Patienten geführt hätten zu heilen.
Augustinenflut
Die sogenannte Augustinenflut vernichtet Hunderte von kleinen Küstenstädten Norwegens und Dänemarks. Auslöser ist das Sturmtief Susi über dem südlichen Polarmeer, welches in Richtung Osten zieht. Auch Norddeutsche und einige Französische Städte sind betroffen. Über weite Teile Skandinaviens wird für mehr als ein Jahr der Ausnahmezustand verhängt. Durch die Kriege in den 60er Jahren geschwächt fällt es Europa schwer, seinen nördlichen Mitgliedsstaaten aus dieser Katastrophe zu helfen.
Nahrungsknappheit und die deutlich unterlegenen Kriegsmittel der Südachse lassen die Kampfhandlungen schließlich gegen Ende des Standardjahres 2.070 zum erliegen kommen. Verschiedene, weitgehend von ihren landesspezifischen Rebellentruppen eingesetzte Übergangsregierungen ersetzen die Patriarchalischen Systeme.
Der Krieg der südlichen Welt eskaliert mit dem Einschreiten der westlichen Vereinten Nationen mittels Langstreckenwaffen und großangelegter, luftunterstützter Truppeneinsätze. Über acht Jahre dauern die Kämpfe an. Vor allem Länder im Mittleren Osten und im südlichen Asien sind schwer betroffen.
Die Sonde Curiosity landet auf dem Mars und zwingt die IGA ihre dortige Forschungsstation aufzugeben.
Dursanaug Udenferóets Tod
Anhänger der Bruderschaft des Drachen töten unter der Führung des Huldren Aulyn o`Thempermer ban Kilwygmauck und Gavolor des Weißen in Norwegen den erwachten Drachen Dursanaug Udenferóet.
Die Tebenritter entführen den Footballspieler Peter Washington von Terra. Doch das Schiff der Teben wird von den aCoon aufgebracht und seine Besatzung getötet. Was aus dem Terraner wird, ist zu diesem Zeitpunkt unbekannt. Erst viel später, Sj 2.189 wird das Schiff der aCoon im Weltall treibend wieder entdeckt und auch der für die Teben wichtige unfreiwillige Passagier ist noch da. Fast einhundert Standardjahre hat er im All in einer Hyperschlafkanmer verbracht. Wie die Besatzung des Schiffes zu tote kam ist unübersichtlich. Die Teben nehmen Washington erneut in Gewahrsam und bringen ihn endlich nach Hewa.
Auf Terra bahnt sich der bemannte Raumflug an: Erste Landung der Amerikaner auf dem Mond Luna.
Sputnik, der Erste Sattelit Terras wird in der Umlaufbahn installiert. Seine sensorische Reichweite ist zu gering, um die beiden Schiffe der Talburianer zu bemerken, die diesen Vorgang mit großem Interesse aufzeichnen.
Am Donnerstag, den 5. März Sj 1.953 stirbt Josef Stalin in Kunzewo bei Moskau in Russland auf Terra.
Ein Wastopetrisches Raumschiff stürzt in Roswell in Amerika auf Terra ab. Die Regierung vertuscht den Vorfall.
Aulyn o`Thempermer ban Kilwygmauck kauft im Januar Sj 1.945 den Hof seines verstorbenen Freundes Sir Peter. Er richtet sich dort ein und stellt eine Sippschaft zusammen. Hier will er das Kind aufziehen lassen. Ein Arzt stellt anhand von Briefen in dem Koffer den Namen und die Herkunft des kleinen Geschöpfes fest. Hans ist sein Name. Er ist ein stiller Junge. Aulyn erfährt auch den Namen der Mutter, Rebecca und das diese bei der Geburt des Kindes starb. Aulyns Weiber hatten alle die Geburten seiner Bälger überlebt. Der Vater des Jungen trug den Namen eines großen Königs: David. So lernte Aulyn Hans Krautmann kennen und dieser ihn. Nie würde er den Huldren Vater oder Onkel nennen. Zu jeder Zeit ist da ein Gefälle zwischen ihnen. Und Hans wird nie erfahren das der Huldre der ihn am Leben hielt, dass seines wahren Vaters zerrinnen ließ.
August › Der Rat der Elbenfürsten ruft Aulyn o`Thempermer ban Kilwygmauck in die Hallen im Wald, um ihn zu richten. Er leugnet nicht ihrem Befehl widersprochen zu haben, doch erklärt er überdeutlich ihren eigenen Fehler. Da spricht Eiglaf und lässt die Anwesenden die Zukunft sehen die gewesen wäre wenn alle im Lager überlebt hätten. Die Russischen Soldaten hätten sie befreit, hätten die Deutschen inhaftiert und dann wäre das Grauen ausgebrochen. Im Lager hatte sich tatsächlich ein schrecklicher Fluch ausgebreitet. Sowohl Gefangene als auch Wächter waren zum Teil zu blutlüsternen Untoten geworden. Sie hätten den Fluch bis nach Sibirien getragen und dank Aulyns Versagen würden sie dies nun vielleicht sogar tun. Aulyn versteht die Lords, doch hoch erhobenen Hauptes erklärt er das er seine Taten nicht bereut. Er war immer ein Krieger gewesen, hatte so viele Leben genommen. Nun war es für ihn an der Zeit einmal Leben zu lassen. Aulyn wird aus dem Elbenwald verbannt.
22. Juli › Aulyn stürmt am frühen Morgen das Lager der Deutschen in Lublin, Polen und seine Soldaten töten viele der Gegner. Dann fallen sie über die Infizierten her. Bevor Aulyn versteht was hier vor sich geht sind viele der Sterblichen tot. Er erkennt, dass es sich bei den vermeintlich Infizierten um Gefangene handelt und befiehlt den Söldnern aufzuhören, doch diese schießen in der Raserei in die Aulyn sie getrieben hat wild um sich. Aulyn muss unzählige seiner eigenen Männer töten ehe das Grauen endet. Auf seinem Weg durch das Lager findet Aulyn einen dürren Menschensohn. Das Wesen besteht nur aus Haut und Knochen. Es liegt auf einem alten Lederkoffer neben einer einfachen Pritsche auf der ein ebenfalls beinahe skelettierter Mensch liegt, dem man nur entfernt ansehen kann das er zu Lebzeiten ein Mann war. Da beugt sich der Huldre zu dem Kind und nimmt es auf. Es besteht aus kaum mehr als Haut und dünnen Vogelknochen. Er bedeckt es mit seinem Rock, nimmt den Koffer auf und verstößt so gegen seinen Befehl während er ein Leben rettet. Wäre er weniger Krieger und mehr Stratege gewesen, hätte er mehr gedacht und weniger gehorcht, er hätte auch den Vater retten können. So aber hat er nicht nur das dünne Leben des Kindes sondern auch die Schuld auf seine Schultern geladen.
2. Juli › Aulyn bekommt von König Elfarth und den drei Elbenlords Eiglaf, Simunth & Elfban den Auftrag ein Fort in Polen anzugreifen. Es geht darum die dort stationierten Sterblichen auszumerzen. Eiglaf, der die Situation des Krieges am besten zu verstehen scheint hat festgestellt, dass sich in diesem Lager viele Wesen aufhalten die sich der Dunkelheit zugewandt haben. Der Befehl ist eindeutig. So zieht Aulyn mit seinem kleinen Heer aus Schottischen, Flämischen und Polnischen Söldnern gen Lublin.
Der zweite Weltkrieg bedroht auch die Lebensräume der Síth. Die Elbenfürsten haben verlernt sich gegen die Bedrohung durch die Menschen zu wehren. Sie verfügen nicht über Panzer und Flugzeuge und ihre Zauber sind schwach geworden. Da treten sie an Aulyn o`Thempermer ban Kilwygmauck heran und bitten ihn um Hilfe. Ist er nicht ein großer Held? War er nicht eins ein Kriegsfürst der Elbenkönige? Aulyn will diesem erneuten Ruf nach Krieg nicht nachgeben, doch die Síth sind auch seine Kinder und so beschließt er ein letztes Mal das Schwert zu schwingen. Er zieht aufs Festland und kämpft dort in vielen Schlachten.
Zweiter Weltkrieg
(Freitag, 1. September Sj 1.939 bis Sonntag, 2. September 1.945, Sj 6 Standardjahre)
Der Krieg, der zwischen den expandierenden Achsenmächten und den Alliierten geführt wurde, prägte das Weltgeschehen nach dem Krieg über die Politik und die Kriegsführung hinaus in den meisten wirtschaftlichen, technologischen, sozialen und kulturellen Zusammenhängen. Die weltanschaulichen Gegensätze und Machtinteressen der zweckverbündeten Sieger mündeten in den Kalten Krieg, in dem sich zwei Staatenblöcke unter der jeweiligen Führung der sich etablierenden Supermächte Sowjetunion und USA gegenüberstanden.Der Zweite Weltkrieg forderte zirka 55 bis 60 Millionen Menschenleben, wobei die Sowjetunion und China Verluste in zweistelliger Millionenhöhe erlitten. Er war durch eine starke Ideologisierung, häufig mit rassistischen Zügen geprägt. Dies führte zu zahlreichen Kriegsverbrechen und gewaltsamen, zumeist systematischen Übergriffen auf Kriegsgefangene oder Zivilbevölkerung. Dies traf besonders auf diejenigen Gebiete zu, die Deutschland unter dem Nationalsozialismus beziehungsweise das kaiserliche Japan kontrollierte. Viele der dort ansässigen Bevölkerungsgruppen wurden als minderwertig betrachtet. Mit dem nationalsozialistischen Ziel des Lebensraumgewinns und der Blut-und-Boden-Ideologie war auch untrennbar die von Adolf Hitler im Januar Sj 1.939 im Falle eines Krieges angedrohte Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa verbunden, die sie letztendlich systematisch betrieben: Im sogenannten Holocaust starben allein sechs Millionen Juden. Ungefähr vier Millionen Angehörige anderer Volksgruppen, insbesondere Slawen, wurden Opfer eines ideologisch geprägten Vernichtungskrieges, dem in dessen Endphase auch viele Deutsche zum Opfer fielen.Vor, während und nach dem Krieg wurden Grenzen in Mittel- und Osteuropa, im Nahen Osten und in anderen Regionen teils mehrfach neu gezogen. Vielfache individuelle Umwälzungen verursachte der Zweite Weltkrieg durch eine millionenfache Entwurzelung in Form von Emigration, kriegsbedingter Flucht und Vertreibung ganzer Bevölkerungsgruppen. Dass die Zivilbevölkerung im Vergleich zum Ersten Weltkrieg noch stärker von den Kampfhandlungen direkt betroffen war, lag abgesehen von der Versorgungslage einerseits an der raschen Weiterentwicklung der Flugzeug- und Rüstungsindustrie, andererseits an der billigenden Inkaufnahme ziviler Opfer durch die Terror-Strategien, in deren Kontext die Kriegsteilnehmer oft neuartige Waffen erstmals einsetzten. Der Zerstörungseffekt der großflächigen Bombardierung ganzer Städte in Europa und Asien mit teils 1000 Bombenflugzeugen wurde schließlich bei den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki mit nur einem Bomber erzielt. Damit demonstrierten die USA noch vor Kriegsende die Macht dieser Massenvernichtungswaffe. Nachdem im Ersten Weltkrieg fast alle kriegsteilnehmenden Staaten in Europa chemische Waffen eingesetzt hatten, verwendete ausschließlich Japan gegen China diese Art der Kriegsführung. Mehrere zunächst voneinander abgegrenzte Kriegsschauplätze mündeten in den Zweiten Weltkrieg, dessen genauer Beginn daher umstritten ist. Den ersten dieser Kriegsschauplätze schuf Japan im Sj 1.937 mit seiner zweiten Invasion Chinas innerhalb eines halben Jahrhunderts. In Europa begann der Krieg im September Sj 1.939 mit den Angriffen des Deutschen Reiches und der Sowjetunion auf Polen, nachdem kurz zuvor im deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt für beide Staaten die Interessengebiete für militärische Expansionen (Polenfeldzug beziehungsweise Winterkrieg in Finnland) abgesteckt worden waren. Großbritannien und Frankreich hatten zuvor Polen diplomatisch unterstützt und gaben auch Kriegserklärungen an das Deutsche Reich ab, griffen jedoch nicht wirksam ein und wandten sich nicht gegen die UdSSR. Auf See kam es jedoch zur mehrjährigen Atlantikschlacht. Da im Winter Sj 1.939/40 kein Friedensschluss entstand, dauerte die Pattsituation an Land, der sogenannte Sitzkrieg, mehr als ein halbes Standardjahr an. Im Frühjahr kam Deutschland mit dem Unternehmen Weserübung einem britischen Zugriff auf Norwegen zuvor. Im anschließenden Westfeldzug wurde Frankreich nach wenigen Wochen geschlagen, der Kern der britischen Armee konnte sich jedoch aus Dünkirchen auf die Insel zurückziehen. Frankreich kollaborierte teilweise nach seiner Kapitulation, aber Großbritannien verteidigte sich in der Luftschlacht um England sowie auf See erfolgreich. Die Versuche Mussolinis, nach dem Sj 1.935 eroberten Italienisch-Ostafrika auch im Mittelmeerraum zu expandieren, scheiterten schon im Ansatz, so dass im Frühjahr Sj 1.941 deutsche Truppen in Nordafrika eingreifen mussten, und kurz danach auch auf dem Balkan. Dies verzögerte den deutschen Überfall auf die bis dahin verbündete Sowjetunion um mehrere Wochen, Moskau konnte nicht wie geplant vor Wintereinbruch erobert werden. Im Dezember bewirkte der japanische Angriff auf die Vereinigten Staaten sowie die anschließende deutsche Kriegserklärung, dass die USA, die Großbritannien und die UdSSR durch das Leih- und Pachtgesetz schon wirtschaftlich unterstützt hatten, nun auch militärisch mit voller Kraft in den Krieg eingreifen konnten. Durch den Kriegsschauplatz im Pazifikraum bekamen die getrennten Konflikte eine gemeinsame weltpolitische Dimension, die zwei Drittel aller Nationen und drei Viertel der Weltbevölkerung umspannte. Durch den Seitenwechsel Italiens (Sj 1.943) schied Mussolini als Machtfaktor aus, dem Suizid Hitlers folgte kurz darauf die Kapitulation der Wehrmacht, die den Krieg in Europa am 8. Mai Sj 1.945 beendete.
Die Russische Revolution auf Terra nimmt ihren Anfang.
Die Civic Bismarck wird zur Hauptcivic des Bundesstaates North Dakota. Zu dieser Zeit leben 2.186 Einwohner innerhalb der Civicgrwenzen.
Wilhelm II wird im Alter von 29 Standardjahren Kaiser des Teutonischen Reiches.
Der Jarcylene Presentiment entnimmt Alex The Snake Sauer in einem kleinen Ort namens Mosquito Creek in Amerika auf Terra eine genetische Probe, um so später in der Lage zu sein den Piraten Sauer zu erschaffen.Im Standardjahr 1.888 begibt sich der Beleber Lodius Pullmanaf mit seinen Spielleuten nach Mosquito Creek, einem winzigen Ort im Norden Amerikas auf Terra. In einem seiner Wägen transportiert er den Lich Ursmahr Fournotch. Lodius ist nun soweit, die Kräfte des Untoten zu kontrollieren und hat nahe der Ansiedlung den Standort der Ruine eines alten Tempels der hiesigen Ureinwohner gefunden. Dort zwischen den Steinen befindet sich ein uraltes Subraumtor. Mit Hilfe des Lich hofft Pullmanaf das Tor öffnen zu können, um die Macht über die Zwischenwelt zu erlangen. Er selbst versteht gar nicht genau was dies bedeutet. Die Mächte die nach der Auftrennung der Membran trachten haben ihm eingegeben, dass er so zu einem Gott wie siva oder Odin (AYdyn) würde. Lodius wäre sehr gerne ein Gott.Das er in Wahrheit damit das Nichts auslösen würde entzieht sich seinem Verständnis. Doch alles kommt anders. Eine kleine Gruppe von tapferen Dorfbewohnern stellt sich gegen den Lich in der Eisenmaske und den Beleber Pullmanaf. Es kommt zu mehreren Auseinandersetzungen in deren Verlauf viele der braven Leute ihr Leben lassen, doch auch Lodius wird getötet. Am Ende der Kämpfe zieht sich sogar der Lich zurück und flüchtet sich in die Indianerruinen. Dort öffnet er ohne zu begreifen was er tut das Tor in die Anderwelt und durchquert die wabernde Membran. Die Helden aber folgen ihm im Versuch das Böse endgültig auszulöschen.Der Weg durch das Tor führt nach Aragir, doch das dortige Gegentor liegt seit vielen Äonen unter einem Gletscher begraben. Die ahnungslosen Menschen erfrieren in Sekunden und ihre Leiber werden vom Druck des Eises zerquetscht. Der Lich jedoch fällt in einen tausendjährigen Todesschlaf unter dem Eis. So vergeht die Zeit und Ursmahr träumt den Traum der Blutleere. Doch sein Geist ist unstet und greift nach den Bewohnern des Gebirges um ihn herum. Immer stärker zieht er an den Seelen dieser Leute, verändert ihr denken und bringt sie dazu im Eis nach ihm zu graben. Doch die Eisenmaske unterdrückt seine Kräfte und das Eis ist dick. Es dauert eine Ewigkeit bis man beginnt nach ihm zu suchen.Unterdessen setzte sich die Familie von Lodius fort. Generation um Generation sind sie Bühnengaugler, Zauberer, Magier und Beleber. Der Geist des Lodius irrt dabei durchs Nichts bis eines Tages Inea Lodine Pullmanaf geboren wird. sie ist offen für den Geist des alten Lodius und erlaubt ihm schon im frühen Kindesalter in sie dringen. Als Geist hat er seinen Lich längst gefunden. Und schon hat er einen Plan: erst Aragir, dann die ganze Galaxie! Rr hat vor den Körper von Lodine ganz und gar zu übernehmen aber auch da hat begeht er einen Fehler. Zu viel hat sie von ihm gelernt. Schon bevor sie Aragir erreicht hat sie ihn aus sich heraus in eine Kruge gezogen. Lodine ist frei und was will sie? Nun, es gibt viele mächtige männliche Götter. Dies hält sie für ungerecht. Eine Quotengöttin muss her!
Amerika, New York
Theodor Roosevelt wird Bürgermeister von New York, einer einflussreichen Civic in Amerika auf Terra.
Amerika
Der Demokrat Grover Cleveland aus New Jersey ist der 22. US-Präsident Amerikas. Sein Vizepräsident in dieser Amtszeit ist Thomas A. Hendricks. Cleveland war vorher Sheriff von Erie County, von Sj 1.881 Bürgermeister von Buffalo und wurde ein Standardjahr später zum Gouverneur des Staates New York ernannt. Er ist kein Kostverächter und liebt sowohl den Alkohol als auch den Tabak. Als einziger Präsident der Vereinigten Staaten heiratet er im Weißen Haus. Sj 1.886, mit 49 Standardjahren steht er mit der 21-jährigen Frances Folsom auf dem Traualtar, es kommt zum Skandal der Sj 1.888 zum Wahlkampfthema wird.
Amerika
Theodor Roosevelt beginnt an seinem Buch ›Die Eroberung des Westens‹ zu schreiben.
Teutonia, Köln
Der Kölner Dom ist endlich vollendet. Die Civic Köln in Teutonia spielt zu dieser Zeit eine eher untergeordnete Rolle auf Terra, doch das klerikale Gebäudes ist einzigartig.
Schlacht am Isandlwana
22. Januar › Einer der entscheidenden Momente des Zulhukrieges findet mit der Schlacht am Berg Isandlwana im südlichen Teil des Schwarzen Kon
tinentes am 22. Januar 1879 statt. Isandlwana liegt ca. 180 km nördlich der Civic Durban. Isandlwana bedeutet auf KwaZulhu ›Der zweite Magen der Kuh‹, weil der Berg in den Augen der Zulhu an eine Kuh gemahnt.
Um die Gefahr des Zulhu Königreiches zu beseitigen und eine Einigung zwischen der anglischen Kapkolonie und den beiden Burenstaaten Oranjestaat und Transvaal zu erzwingen, ordnet der Gouverneur der Kapkolonie kurzerhand an, ins Zulhuland einzufallen und die Hauptstadt oNdini (angl. Ulundi). Als offizieller Grund dienen nichtige Vorfälle.
Der Plan ist ursprünglich mit 5 Kolonnen von drei Seiten (die Vierte ist die Meeresküste) einzumarschieren. Transport- und Logistikprobleme – man hätte mehrere tausend Ochsen als Zugtiere gebraucht –, beschränken den Feldzug dann auf drei mobile Kolonnen. Eine im Norden, die aber wegen Zugtiermangel nicht sehr weit kommt, eine im Süden entlang der Küste und eine Hauptkolonne von der Provinz Natal aus und die Hauptkolonne unter Generalleutnant Lord Chelmsford über die Furt Roarke´s Drift in Richtung Ulundi. Die Überquerung des Buffalo River erweißt sich allerdings als sehr zeitaufwendig und es wird bald klar, das schneller Nachschub nicht gewährleistet werden kann. Also richtet man jenseits des Flusses – schon im Gebiet der Zulhu – in einer Missionsstation ein Nachschublager ein und lässt eine schwache Kompanie des 24. Infanterieregimentes und einige Pioniere zurück. Letztere sollen das Übersetzen bewältigen und nach Möglichkeit eine Brücke bauen.
Der Angriff bleibt nicht unbemerkt. König Cetshwayo kaMpande sammelt seine Armee in der Hauptcivic und wartet auf Nachrichten wo genau der Angriff erfolgte. Die anglische Küstenkolonne gerät in Schwierigkeiten, als sie auf Zulhu trifft und der Kommandeur forderte von Chelmsford, der sich bei der Hauptkolonne befindet, sofortige Hilfe an. Dieser Umstand und weitere Sichtungen von Zulhugruppen veranlassen Chelmsford, der sein Laager (aa ist korrekt. Es ist handelt sich um ein Wort aus der Sprache Afrikaans der Buren) Seine Truppe zu teilen. Er verfügt über wenig Kavallerie, die sich zudem weigert mit den einheimischen Milizen zusammen zu arbeiten.
Noch in der Nacht vom 21. auf den 22. Januar bricht er mit mehr als der Hälfte der Kolonne in Richtung Küste auf, um der dort feststeckenden Angriffskolonne beizustehen. Zurück bleiben fünf Kompanien des 1. Bataillons des 24. Regiment of Foot und eine Kompanie des 2. Bataillons, sowie 800 einheimische Hilfstruppen (den Zulhu feindlich gesonnene Stämme), zwei 7-Pfünder Gebirgsgeschütze Royal Artillery, zwei Raketenwerfer Royal Horse Artillery und etwas über 100 Mann der freiwilligen Miliz (meist Berittene Farmer). Das Laager steht unter dem Kommando von Brevet Lieutenant Colonel Pulleine, einem Mann mit kaum Kampferfahrung, der seinen vorübergehenden Rang (Brevet Ränge sind eine Art Auszeichnung, in der es in der anglischen Armee für Offiziere damals mangelt und die meist irgendwann zur Beförderung zum tatsächlichen Rang führt) vor allem seinen administrativen Fähigkeiten verdankt. Zur Unterstützung kommt noch eine Abteilung einheimischer Hilftruppen unter britischen Offizieren. Der Anführer dieser Truppe hat einen höheren Rang als Pulleine und das führt zu Problemen.
nach dem Abzug von General Celmsford versäumt Pulleine es die Verteidigungslinie enger zu fassen. Sie ist eigentlich für mehr als die doppelte Anzahl von Truppen gedacht. Es werden Feldposten ausgeschickt, die aber nichts wichtiges zu melden haben. Ein paar Sichtungen von Zulhugruppen im Osten des Lagers veranlassen Colonel Durnford mit seinen Milizen der Sache auf den Grund zu gehen, weil er befürchtet, dass die Zulhus die Nachschublinie zu Roarke`s Drift im Südwesten abschneiden könnten. Er verlangt drei Kompanien der 24er von Pulleine, aber der weigert sich und beruft sich auf seine Befehle. Schließlich gibt er Durnford die beiden aus seiner Sicht ohnehin nutzlosen Raketenwerfer mit.
Früh morgens, kurz nach dem Abmarsch von Durnfords Abteilung, werden Zulhus im Norden gesichtet. Es handelt sich um kleinere, aber dennoch bedenkliche Gruppen (weil sie auf dem Weg liegen, den Lord Chelmsford genommen hat). Lieutenant- Colonel Pulleine schickt auf Drängen seiner Offiziere eine berittene Patrouille los, um der Sache auf den Grund zu gehen. Die entdecken einige junge Zulhukrieger, die Vieh nach Nordosten treiben und verfolgen sie. Die Zulhus mit ihren Rindern verschwinden jedoch hinter einer Hügelkette. Als die Reiter auf den Kamm kommen, können sie die Hauptarmee der Zulhu unter Ntsinwayo Khosa und Prinz Mavuvengwana kaNdlela sehen. Es handelt sich um etwa 25.000 Mann. Die Reiter machen sich eiligst aus dem Staub, verfolgt von einigen Kompanien der Zulhu.
Anmerkung: Die Zulhus haben zu dieser Zeit eine Teilzeit Armee. Junge, gerade volljährig gewordene Männer, dienen dem König direkt in einer Jahrgangsorganisation, unabhängig von ihrem Heimat-Kraal. Sie erledigen Arbeiten im Kraal des Königs, bestreifen die Grenzen und erfüllen Polizeiaufgaben. Die Bindung eines Jahrgangs untereinander sind stark und halten meist ein leben lang. Nach zwei bis fünf Jahren werden sie in eines ihrer Heimatregion angehörigen Regimenter überstellt. Erst mit der Heiratserlaubnis gelten sie als vollwertige Männer und aus diesen rekrutieren sich die Offiziere der Zulhuregimenter. Der König kann für ein paar Wochen im Jahr Dienst einfordern (im Kriegsfall natürlich länger).
Etwa zur Zeit der Entdeckung der Zulhuhauptarmee stößt schließlich Colonel Durnford auf das ›linke Horn‹ der Zulhus. Vorher hat man deren Späher gesehen, was die Erkundung veranlasste. Sofort gerät Durnfords Truppe in Schwierigkeiten und muss sich mehr fliehend als kämpfend in Richtung Laager zurückziehen. Wer nicht beritten ist, oder sich auf einem von Pferden gezogenen Wagen befand, ist verloren. Die beiden Raketenwerfer werden bevor sie auch nur eine Rakete abfeuern können überrannt .
Anmerkung: Die Strategie der Zulhu ist traditionell der ›Bulle‹. Die Hauptmacht, der ›Kopf‹, ist stets die größte Abteilung. Sie soll den Feind frontal binden. Dahinter steht der ›Körper‹ und die Reservetruppen – der rechte und der linke Flügel– bildet die ›Hörner‹. Ihre Aufgabe ist es den Feind zu umgehen und ihn von der Flanke, oder von hinten anzugreifen.
Die Meldung der Patrouille im Laager löst Alarm aus, aber da sich mehr als zwei Stunden nichts bewegt wird der Alarm abgesagt. Das Frühstück ist nun leider kalt. Just in diesem Moment erkennt man die Truppe Durnfords, die sich eiligst auf der Laager hin zurück zieht. Außerdem kommen die ersten Wellen der Zulhus über die Kämme der Hügel im Norden, Nordosten und Nordwesten. Eiligst werden die Alarmposten besetzt. Die sind aber für eine weit größere Menge an Männern berechnet, als Pulleine zur Verfügung hat. Der Abstand zwischen den Schützen beträgt mindestens 1,5 Meter und Nicht Tuchfühlung wie das Reglement es verlangte. Nur mit größter Mühe können die Schützenlinie, nach Norden und Nordosten ausgerichtet, den ›Kopf‹ der Zulhu auf Abstand halten. Es ist deutlich, dass eine große Einheit von Zulhu sich nach Westen wendet, um den Isandlwana zu umgehen, aber man kann nichts dagegen unternehmen.
Im Süden können sich Durnfords Männer noch einige Zeit halten. Als Durnford fällt, ergreifen die sehr schlecht ausgerüsteten Hilfstruppen (nur jeder zehnte verfügt über ein veraltetes Gewehr und wenig Munition), bricht der rechte Flügel der Briten zusammen. Das ›linke Horn‹ der Zulhu ist sowieso im Begriff die Flanke zu gewinnen. So ist es nur eine Zeitfrage bis die Anglish überflügelt werden.
Die weiter südlich stehenden Kompanien der 24er müssen sich nun gegen das ›linke Horn‹ wehren und das Feuer auf den ›Kopf‹ lässt deutlich nach. Endlich unternimmt der ›Kopf‹ einen schneidigen Angriff auf die britische Linie. Die soll zurückfallen (endlich und zu spät), um die Linie zu verkürzen. Dies gelingt nicht mehr, da die Zulhu heran sind bevor sich die Linie wieder formieren kann. Aufgespalten in immer kleiner werdende Gruppen und verwickelt in Nahkämpfe, dauert es noch eine Weile bis die Anglish überwältigt werden können. Flüchtende, die sich in Richtung von Roarke`s Drift absetzen wollen, laufen dem ›rechten Horn‹ der Zulhus in die Arme, die den Isandlwana umgangen haben und nun von Westen und Südwesten vorstoßen. Für die Anglish ist Isandlwana eine Katastrophe sonders Gleichen. Nur die heroische Verteidigung von Roarke`s Drift durch ca. 160 Soldaten und Einheimische überstrahlen die Katastrophe.
Ergebnis
Anglish: Ca. 1.800 Mann
Verluste: 1.329 Tote
Zulhu: Über 20.000 Mann
Verluste: Ca. 1.000 Tote, ca. 2.000 Verwundete.
Beteiligte Persönlichkeiten der Anglish
- Lieutenant-General Frederic Thesinger
- Brevet Colonel Anthony Durnford
- Brevet Lieutenant Colonel Henry Pulleine
- Premier Lieutenant John Rouse Merriot Chart
- Premier Lieutenant Gonville Bromhead
Beteiligte Persönlichkeiten der Zulhu
Umbenennung der Civic Edmintown zu Bismarck, um teutonische Einwanderer anzulocken.
Amerika
Mr. Colt startet die Massenproduktion des Colt Single Action Army beginnend mit der Nummer 1. Erst im Standardjahr 1.941 geht Nummer 357.859 vom Band und beendet die Serie.
Amerika
Hans von Trotha dient bis Sj 1.883 in der Unionsarmee. Ganz Amerika ist entzweit.
Gründung der Civic Edmintown (dem späteren Bismarck) nach Edwin Johnson, dem Chefingenieur der Northern Pacific Railway.
Amerika
Heinrich Salomon Bergmaus durchlebt seinen heiligen Initialisierungsritus vor dem Priester Gaibal. Von diesem Tage an dient er AYdyn dem Alten Gott der Väter.
Amerika
Heinrich Salomon Bergmaus der Erste wird von Verbrechern auf seinem eigenen Grund erschossen.
Amerika
Heinrich Salomon Bergmaus geht bei seinem Vater als Dampfmaschinenbauer, Blechner und Schmied in die Lehre.
Sezessionskrieg
(Sj 1.861 bis 1.865, 4 Standardjahre)
Der Sezessionskrieg wütet auf dem Nordamerikanischen Kontinent und fordert weit mehr als 600.000 Menschenleben.
Amerika
Abraham Lincoln wird zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt.
Amerika
Horace Smith und Daniel B. Wesson bringen ihren berühmten Smith & Wesson No 1 auf den Markt. Das dazugehörige Patent stammt von Rollin White, einem ehemaligen Angestellten von Samuel Colt, welcher es jedoch ablehnt.
Ägypten
Monsieur Linant-Bey, Oberingenieur des ägyptischen Vizekönigs, soll mit Hilfe der Ingenieure des französischen Königs feststellen ob das Schwarze Meer tatsächlich dreißig Fuß höher gelegen ist als das Mittelmeer. Linant hat daraufhin einen maßgeblichen Anteil an der Planung und am Bau des Sueskanals.
Amerikanisch-Mexikanischer Krieg
Mahmud II stirbt in der türkischen Megacivic Stanbul.
Amerika
Samuel Colt geht mit seinem ersten Revolver in Produktion. Im Osten findet seine Waffe wenige Freunde, doch die Texaner lieben den Colt.
Der Stumme in der Eisenmaske
Eine warme Sommernacht in Wien. Mary Shelley hat vor kurzem ihren Roman veröffentlicht. Sie ist jetzt oft in der Opernstadt und die Obrigkeit redet über ihre romantischen Eskapaden. Die Stadt und ihre Stimmung ist geprägt von Romantik, Bier, Rotwein und schönen Frauen. In einem der noblen Herrenhäuser jedoch sieht es anders aus. Hier in einem der düsteren Gewölbekeller sammelt ein verwirrter Geist Unterlagen aus der Vergangenheit.
Vlad Teben
Vor langer Zeit, in einem weit entfernten, drückend heißen Land, kaufte ein wissbegieriger Mann in den Gassen eines lärmenden Basars von einem ägyptischen Prinzen eine uralte türkische Reisetruhe. Neben einem, mit Rubinen verzierten Dolch und einem von Motten zerfressenen und schwarz besudelten Brokattuch, einer herrschaftlichen Rüstung und einem außergewöhnlich geformten Totenschädel, enthielt diese Truhe ein in Leder gebundenes Tagebuch. Der Inhalt des Buches, in einem alten rumänischen Dialekt verfasst, stellte sich als die Leidensgeschichte einer der tragischsten Figuren seiner Zeit heraus: Vlad III Teben, genannt Dracula, der Drache.
Er lebte Sj 1.450 in Rumänien und war laut der Legende unsterblich. Man konnte ihn nur töten, indem man ihm etwas mitten durchs Herz stieß oder den Kopf abtrennt. In Wahrheit trug er ein Nanophagenband, doch in seiner Zeit und seiner Welt wusste dies niemand, nicht einmal er selbst. Sie hielten ihn für ein Monster, eine Ausgeburt der Hölle, für einen Übermenschen. Und obwohl sie die wahre Natur seiner Andersartigkeit nicht zu erfassen vermochten, verstanden sie sehr wohl, dass ein Großteil seines Geheimnisses in seinem Blut zu finden war.
Nach seinem endgültigen Tod wurde eine kleine Probe dieses Lebenssaftes geborgen. Man füllte das mächtige Blut in einen extra dafür hergestellten Glaskolben und trotz aller Versuche, es nach besten Wissen dieser Epoche zu konservieren, färbte es sich schnell tiefschwarz. Wieder hielt man diese Vorgänge für ein Zeichen des Teufels und finsterster Hexerei. Doch in Wahrheit vermehrten sich die Nanophagen, der Kontrolle des Bandes entkommen und eingeschlossen im Vakuum des Glases, ins Unermessliche.
Der Alchimist
Lodius Pullmanaf, seines Zeichens Alchimist, Zauberkünstler und Beleber, ist es, der Vlad Tebens Tagebuch und die wissenschaftlichen Abhandlungen derer, die einst das Blut des Bezwingers der Türken für sich gewonnen hatten, heute sein eigen nennt. Längst hat er erkannt, wie er dieses düstere Wissen für sich verwenden kann. Er hat sich vorgenommen, aus den Überresten des Lichs, der einst Ursmahr Fournotch gewesen war, und dem unseligen Blut des übermenschlichen Fürsten Vlad Tebens, ein ihm höriges Wesen zu erschaffen, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Mit Hilfe dieser grauenhaften Bestie will er die Grenzen von Raum und Zeit aufbrechen, um sich selbst zu einer Art modernen Gottes zu erheben. So schickt er sich an, nach Vlads Blut zu suchen.Aus den alten Aufzeichnungen weiß er von einer Bibliothek in Basel. Hier, in der Schweiz, soll es ein Buch geben, des Seiten einst ausgehöhlt wurden, um besagten Glaskolben aufnehmen zu können. Ein weiterer Vermerk behandelt den Titel des Buches: Sufletul vântului – Die Seele des Windes. Nun braucht Pullmanaf nur noch einen von ihm angeheuerten Detektiv nach Basel zu schicken. Dieser wird vor Ort dem alten Bibliothekar das Versteck des Buches entringen und mit dem Glaskolben nach Wien zurückkehren. Unterdessen bereitet Pullmanaf die alchemistische Anordnung vor, der sich Frankenstein in Shelleys Melodram bediente, um sein Monster zu kreieren. Schließlich erhält er den Glaskolben und missbraucht damit eine wunderbare Sommernacht zu einem der grauenerregendsten Momente in der Geschichte. Nach einem fast fünfzig standardjährigen Todesschlaf werden Ushmars verrottete Überreste erneut mit unheiligem Leben erfüllt. Er ist blind und ein von rasendem Hunger erfüllter Idiot, doch seine geistigen Kräfte suchen ihresgleichen. Pullmanaf umhüllt das Gesicht des schrecklichen Wesens mit einer Maske aus Eisen, um die schlimmsten Auswirkungen der Seuche zu vermeiden und schmiedet weiter Pläne, seine neue Macht auszukosten.
Teutonische Industrialisierung
Die Teutonische Föderation modernisiert sich zwischen Sj 1.800 bis 1.900 deutlich schneller als andere Staaten und erlangt einen vorrangigen Machtstatus in Europa.
Lodius der Beleber
Ursmahr Fournotchs geistige Kräfte sind endlich stark genug, einen Angriff auf die Mächtigen Wiens zu unternehmen. Geleitet von seinem Herrn Ulmer von Ahnenstein, greift der Lich den Wiener Regierungssitz an, doch das Attentat scheitert kläglich. Bei einem der kaiserlichen Gäste handelt es sich um den menschlichen Avatar des Drachen Bligmugaia Singagen. Als der Drache sich manifestiert, gehen der Necromant von Ahnenstein und sein blinder, unerfahrener Lich schlichtweg in Flammen auf. Doch wieder ist dies nicht das Ende für Ursmahr. Bei einem der fassungslosen Gäste des Adels handelt es sich um Lodius Pullmanaf. Wie sein Vorgänger Ahnenstein, erkennt der Bühnenzauberer und Beleber die Macht, die in Ursmahrs Überresten steckt. Er bietet sich an, die Vorkommnisse aufzuklären und enthält gegen den Willen Bligmugaias den Auftrag, dies zu tun. Sobald als möglich, entführt er die Überreste des Untoten und verschwindet damit für eine lange Zeit von der Bildfläche.
Der Lich
Eines Nachts wird Ursmahr Fournotch auf der Jagd nach frischem Fleisch und Perversionen der Lust von dem Necromanten Ulmer von Ahnenstein gefunden und unschädlich gemacht. Von Ahnenstein erkennt jedoch sofort das ungewöhnliche Potenzial in seinem untoten Opfer und gibt sich größte Mühe, das Wesen wieder zu beleben. Er erzeugt seine unheilige Alchemie, um den Geist Ursmahrs zu retten, und tatsächlich gelingt es ihm, eine genügend große Menge der Lebensessenz des jungen Mannes in dessen verwesendem Fleisch zu bündeln, um ihn zu einem Lich (einer überaus mächtigen Untoten Kreatur) zu machen. Von Ahnenstein braucht diesen Untergebenen als Verbündeten, mit dessen Hilfe er sich selbst zu einem der mächtigsten Männer seiner Zeit zu erheben gedenkt. Nur so wird es ihm gelingen, seine Feinde zu bestrafen. Vor vielen Standardjahren war er von den Generälen Maria Theresias von Österreich verraten worden und nun gilt diesen Männern sein ungeteilter Rachedurst.
Österreichischer Erbfolgekrieg
(Freitag, 16. Dezember Sj 1.740 bis Freitag, 18. Oktober 1.748, 8 Standardjahre)
Der Österreichische Erbfolgekrieg brach nach der Thronbesteigung Maria Theresias aus, als mehrere deutsche und europäische Fürsten gegen die als schwach empfundene Tochter Kaiser Karls VI. Ansprüche auf die österreichischen Erblande erhoben: Karl Albrecht von Bayern, seit Sj 1.722 verheiratet mit Maria Amalie von Österreich (Sj 1.701 bis 1.756), der jüngsten Tochter (von Karls Bruder) Kaiser Joseph I. Philipp V. von Spanien als Erbe der spanischen Linie der Habsburger. Friedrich August von Sachsen als Ehemann von Maria Josepha von Österreich (Sj 1.699 bis 1.757), der ältesten Tochter Kaiser Joseph I. Friedrich II. von Preußen nutzte diese Ansprüche und verlangte für seine Anerkennung der Pragmatischen Sanktion die Provinz Schlesien und besetzte diese am 16. Dezember Sj 1.740 (Schlesische Kriege). Mit dieser Invasion löste er den österreichischen Erbfolgekrieg aus. Bayern und Spanien schlossen Sj 1.741 im Vertrag von Nymphenburg ein Bündnis, dem später auch Preußen, Sachsen, Frankreich, Schweden, Neapel, die Kurpfalz und Kurköln beitraten. Mit Österreich verbündet waren Großbritannien und die Niederlande, die traditionellen Gegenspieler Frankreichs. In den Rahmen des Österreichischen Erbfolgekrieges fielen auch andere binationale Konfrontationen, wie der War of Jenkins’ Ear zwischen Großbritannien und Spanien, der zweite Aufstand der Jakobiter in Schottland sowie der Russisch-Schwedische Krieg. Teile des Krieges wurden von den Kolonialmächten Frankreich und Großbritannien auch in Nordamerika und Indien ausgetragen. Diese Teilkonflikte sind als King George`s War in Nordamerika und Erster Karnataka-Krieg in Indien bekannt. Der Erbfolgekrieg endete am 18. Oktober 1.748 mit einem Friedensschluss in Aachen. Dieser Frieden stellte den Vorkriegszustand weitgehend wieder her, sprach allerdings Schlesien Preußen zu und erkannte Maria Theresias Thronerbschaften an.
Wien
Ursmahr Fournotch erblickt Sj 1.732 in Wien das Licht der Welt. Seine Eltern stammen aus dem Britischen Empire. Sie gehören dem niederen Adel an und verfügen über einige geerbte Ländereien und Güter an der Ostküste Englands. Im spanischen Erbfolgekrieg (Sj 1.701 bis 1.714) arbeitet Oscar Fournotch, Ursmahrs Vater, als Spion für die Franzosen. Im Spätstandardjahr Sj 1.711 werden seine Aktivitäten entdeckt und er muss überstürzt England mit den Seinen verlassen. In Wien gewährt man ihm und seiner Familie für einige Standardjahre Exil. Später veranlassen ihn diplomatische Aktivitäten nach Paris zu reisen, wo er einem Attentat zum Opfer fällt. Mit sechzehn Standardjahren lernt Ursmahr den späteren Komponisten Joseph Haydn kennen und wird während der Studienzeit einer dessen besten Freunde. Drei Sj später infizieren sich beide mit dem Fluch des Vampirismus. Das Grauen der Schwarzen Seuche hat sich zu dieser Zeit noch nicht annähernd zu seinem vollen Ausmaß entfaltet. Doch keimen immer wieder kleinere Auswüchse dieses Übels in den verruchten Gassen und Winkeln billiger Kaschemmen und Bordelle großer Städte. Joseph ist Monate lang krank, scheut das Sonnenlicht und siecht langsam in seiner kleinen Studentenwohnung dahin. Doch zu seinem Glück kann er durch die Beziehungen und finanzielle Unterstützung seiner Eltern von einem schweizer Arzt und Geisteswissenschaftlicher geheilt werden. Ursmahr jedoch lacht Fortuna nicht. Er erliegt dem Fluch vollends und verschwindet fast zwei volle Standardjahre in der Dunkelheit der Wiener Nächte. Doch auch dieses unwürdige Dasein ist nicht von Dauer.
Auf den Osterinseln bauen die einheimischen Menschen ihre ersten gewaltigen Statuen.
8. August › Sir Peter Ascel liegt im Sterben. Er hat ein langes und erfülltes Leben hinter sich. Seine Freundschaft mit dem Eltfürsten Aulyn o`Thempermer hat ihn alt und zufrieden werden lassen. Der Huldre steht mit einem lachenden und einem weinenden Auge neben ihm, als Sir Peter seine Augen für immer schließt.
Aulyn o`Thempermer ban Kilwygmauck lernt den protestantischen Baronet Sir Peter Ascel kennen. Das Anwesen des Edelmannes liegt auf einem Hügel nahe der Elbenwälder. Eine lockere Freundschaft entsteht zwischen den beiden alten Kämpen. Als Lady Ascel im Winter dieses Standardjahres an Keuchhusten erkrankt hilft der Huldre ihr mit den Elbenkräutern seines Stammes. Sir Peter schwört ihm die ewige Treue über die Wirren des Krieges hinaus.
Die Verordnung des Gregorianischen Kalenders tritt in Kraft.
Geburt des Woiwoden (Fürst) Vlad Drac Teben III in der Walachei.
Teutonische Reichsverfassung
Der Name Teutonia wird offiziell, um die Abgrenzung zu Rom und anderen Reichen zu betonen.
Bundesvertrag von Teutonia
Die Fürsten des Reiches gründen in der Hammerburg eine föderale Union germanischer Länder.
Krise des Reiches
Nach dem Interregnum (der Zeitraum, in dem der Thron unbesetzt blieb) einigen sich die Fürsten auf eine neue Ordnung.
Der chinesische Kaiser Song Huizong dankt zu Gunsten seines Sohnes Qinzong ab.
Die schöne Gaigal, des Huldren Aulyns Geliebte, wird im Frühling von dänischen Söldnern während der Schlacht bei Cynuit getötet. Aulyns Schmerz ist unerträglich und er schwört den Dänen ewige Rache. Als die Angelsachsen über das dänische Heer siegen schlachtet er viele der Gefangenen ab bis seine Verbündeten, die Sachsen ihn vertreiben. Er kehrt in die Wälder zurück und lebt fortan mit dem Geist seiner Geliebten in Frieden.
Aulyn kehrt nach Engaland zurück und heiratet Gaigal ein zweites Mal. Diesmal hält die Ehe 278 Standardjahre. Eine dritte Hochzeit wird es nicht geben.
Aulyn & Gaigal vermählen sich im Herbst zum ersten Mal. Die Ehe hält drei Standardjahre. Dann trennt sich der Huldre von der Häuptlingstochter und macht eine Reise in seine alte Heimat Norwegen.
Aulyn & Gaigal machen eine ausgedehnte Reise aufs Festland, (Sj 550 bis 553, 3 Standardjahre). Sie suchen verwandte der Síth in der Toskana und Aulyn bringt unterwegs die Harpyie Crysilla zur Strecke. In der Toskana begegnen sie Akibosos dem Kentauren, welcher ebenfalls auf der Jagd von Crysilla war und Aulyn schenkt ihm den Kopf der Hexe. Eine lockere Freundschaft entsteht.
Im Süden Britanniens werden Aulyn der Stille und Borgasun Eibenhaut von einem Síth-Stamm aufgenommen. Die Familien leben in den Wäldern und es fällt dem Huldren anfangs nicht leicht ohne Hügel auszukommen. Doch dann verliebt er sich in Gaigal, die Tochter des Häuptlings Elfarth. Gemeinsam ziehen sie durch die dichten Wälder und geben sich dem kurzen Frieden der Sterblichen hin. In diesen Tagen erkennt Aulyn dass Rat des Schicksals und das alles was geschieht immer und immer wieder geschehen wird.
Aulyn zieht mit seiner Jahresfrau Daina gen Süden. Er will versuchen im milderen Klima seine Ruhe zu finden. Unterwegs streiten sie sich und die stolze Síth kehrt zu ihrem Stamm in Chaledonien zurück. Sie nimmt ihre Tochter mit sich, doch Borgasun, den gemeinsamen Sohn lässt sie Aulyn.
Die Pikten sind vernichtet, die Galen haben sich mit den römischen Eroberern vermischt. Die Síth haben sich in ihre Hügel und Wälder zurückgezogen. Seit langem wagen sich die Römer nicht die Wälder zu betreten, um sie anzugreifen. Fast ganz Britannien ist dem Dreigeteilten Gott geweiht. Aulyn ist müde. Er hat zu dieser Zeit viele Kinder gezeugt, hunderte von Schlachten geschlagen und doch konnte er den Lauf der Dinge aus seiner Sicht nur wenig verändern. Er beschließt den Kriegen den Rücken zu kehren und Ruhe im Frieden zu finden.
Die Römer verbreiten ihren Glauben an den Dreigeteilten Gott unter den Stämmen der Galen und Pikten. Aulyn ist außer sich. Er ruft die Häuptlinge zu einer erneuten großen Schlacht auf, doch diese verraten ihren einstigen Verbündeten. Sie unterwerfen sich den Römern und verraten die alten Götter. Aulyn tötet viele der Verräter doch sterben auch seine letzten Untertanen. Er entkommt nach Süden und muss mit ansehen wie auch viele Stämme der Síth während der Glaubensunruhen vernichtet werden.
Aulyn und die letzten drei seiner Krieger verbünden sich mit Baitwynsíth einer der wenigen überlebenden Daoine Sídhe aus Irland und den nördlichen Stämmen der Pikten. Gemeinsam mit dem Klankönig der Caledonier und anderen Piktenfürsten überrennen sie den Hadrianswall. Ihre Armee dringt weit in den Norden vor wo sie den römischen Kastellen großen Schaden zufügen. Auf dem Rückweg zeugt Aulyn zusammen mit Baitynsíth seine Tochter Gailewand. Doch diese stirbt in den Armen ihrer Mutter durch die Pfeile römischer Legionäre.
Der römische Statthalter Britanias, Gnaeus Iulius Agricola, stößt mit seinen Truppen weit ins caledonische Gebiet vor. Er lässt viele Lager und Forts errichten. Aulyn greift mit seinen Kriegern diese Lager regelmäßig an, stiehlt Vieh und Eisen um neue Waffen für seine Verbündeten zu schmieden.
Der römische Kaiser Claudius erobert den südlichen Teil Britanniens. Aulyn beobachtet mit schrecken diese Entwicklung und beginnt Bündnisse mit den Galen- und Piktenhäuptlingen zu schließen. Andere Elbenlords verschließen sich seinen Bitten um Beistand. Sie können nicht die Tragweite der römischen Expansion erkennen.
Gründung der Bruderschaft des Drachen
Die Huldren haben die Ostküsten besiedelt und müssen sich immer wieder gegen Verfolger aus ihrer alten Heimat zur Wehr setzen. Doch da treffen die ersten Daoine Sídhe aus dem Westen ein. Sie sind wie die Huldren aus ihrer Heimat entflohen und verbünden sich alsbald mit diesen. Gemeinsam schlagen sie die Sterblichen zurück. In dieser Zeit zeugt Aulyn sechs Kinder mit fünf Frauen. Er weiß nicht wer die anderen Väter der Kinder sind. Sein Ältester Sohn aus dieser Epoche ist Murgnarök Scharfzahn. Er ist der Sohn eines Huldrenweibes. Seine Geschwister entstammen alle den Schößen der Sídhe zu denen sich Aulyn hingezogen fühlt. Oft preist der Krieger die schwanzlosen Ärsche der Sídhe-Weiber.
Die Forminor verbünden sich mit den Sterblichen und den Schmalaugen und ziehen mit einem Heer wie es keines je zuvor gegeben hat gegen die letzten freien Klans der Huldren. Aulyn sieht seinen König sterben und tötet in seiner Raserei Feind um Feind, doch am Ende muss er erkennen, dass er seine Familie und seinen Stamm nur durch Flucht retten kann. So stehlen sie die Langbote der Sterblichen und rudern über die kalten westlichen Wasser, der sagenumwobenen Insel der Boten entgegen.
Während die ersten Siedler ihre Kultstätten errichten leben die Stämme der Huldren in ständigem Streit untereinander. Einer dieser Stämme, die Forminor, gewinnen die Oberhand. Ihre Schmiede schaffen die besten Pfeilspitzen und ihre Krieger kennen weder Angst noch Gnade. Von Hügeldorf zu Hügeldorf tragen sie ihr Feuer und unterwerfen Clan um Clan. Auch die großen Könige Singlad & Auwis neigen ihre stolzen Häupter vor Olfwyc dem Zerstöhrer, Anführer der Forminor. Einzig Banoctyr und seine kleine Schar von Halsabschneidern flüchten versprengt in die Wälder und führen fortan einen erbitterten Partisanenkrieg gegen die Aggressoren. Aulyn steht in diesen Zeiten Seite an Seite mit Banoctyr und seine Feinde sprechen seinen Namen mit Ehrfurcht aus.
Errichtung von Stonehenge in Britannien
Versklavung von Sumerern und Ägyptern
Viele Standardjahre entnehmen smavarische Sklavenjäger Sumerer und Ägypter ohne von deren Nachbarn bemerkt zu werden. Der smavarische Avatar Mirthas (eine Art göttlicher Anführer) sieht in der menschlichen Rasse einen äußerst anpassungsfähigen Genpool mit dessen Hilfe man ohne eigene Verluste Rohstoffe von ansonsten schwer zugänglichen Welten fördern kann.
Der Huldre Aulyn o`Thempermer ban Kilwygmauck kämpft für die Fürsten Singlad, Auwis & Banoctyr gegen den Klan der Rothände um den Brandsee. Er und seine Männer nehmen die Eisenfestung ein und erringen somit einen legendären Sieg. Aulyn erschlägt allein während der ersten Nacht über einhundert Goblins mit seinem Flammenschwert.
Der Huldrenkönig Singlad o`Glonmoor ernennt seinen besten Krieger Aulyn o`Thempermer zum Obersten seiner Garde. Erst vor wenigen Nächten hat der junge Huldre die Schatzkammern des Königs geöffnet und dessen Tochter besucht doch Singlad ist ein praktisch denkender Monarch: »Einer der solches vermag ist mir besser am Leben zu diensten denn als Braten am Spieße.«
Der Homo neanderthalensis ist weitgehend ausgestorben.
Hungrig gleitet die Drachenmutter Ystbilga über die alte Welt. Sie kommt gerade aus dem Süden herauf und will sich hier in der Kälte des Nordens die Lenden kühlen. Doch ihr Magen knurrt denn der lange Flug über karges Land hat all ihre Reserven verbraucht. Da erblickt sie auf einem Hügel einen fetten Auerochs. Freudig schreit der alte Drache und stürzt hinab zu dem fetten Schmaus. Da fällt der Ochs und aus seinem Kadaver springt im letzten Augenblick ein Krieger mit der gleißenden Klinge namens Sycalwand. Der Drache ist zu schnell und stürzt schwer verwundet zu Boden. Da klettert der listenreiche Trollkrieger Aulyn o`Thempermer auf den Rücken der Bestie und sieht ihr in die Rubinaugen. »Hallo große Mutter Drache. Kennst du den Sohn des Huldren? Was ich dir sagen mag: es ist nichts persönliches!« Und mit diesen Worten auf den Lippen hackt er dem Untier den Schädel entzwei. Von diesem Tage an ist Sycalwand mit dem feurigen Odem der Schuppenbestien erfüllt.
Aulyn beschließt sein legendäres Schwert Sylcalwand zu schmieden. Der Vaterbaum verrät ihm eines Tages wo das beste Feuer zum Schmieden zu finden sei. Hoch oben an den Rändern des Feuerberges Snüvlescall gibt es eine Zauberesse und nur dort können Eisen und Hornspäne mit magischem Silber vermengt zu großen Waffen geschmolzen werden. So ergreift also Aulyn seinen Speer und nimmt den Uhten so viel Eisen er tragen kann und bringt es hinauf zum Rand des Berges. Dort oben herrschen die Wind- & Feuergeister eifersüchtig über die Esse und sie versuchen den Huldren hinab in die Glut zu stossen. Aulyn aber ist stark und lässt sich nicht beirren. Sieben Tage lang lässt er die Metalle glühen und endlich schafft er einen Arm lang besten Huldren-Stahl. Aus ihm schmiedet er in jeder Nacht an seinem Schwert das denen der Urväter in nichts nachstehen soll. Sylcalwand entsteht und kaum ist es bereitet zieht der Krieger los, um es seiner Feindin, dem Drachen Ystbilga zu besorgen!
Asiatische Menschen, homo sapiens sapiens, beginnen mit der Besiedlung Europas.
Der alte Galenwall bringt Aulyn sieben Zauberlieder bei. Leider soll der junge Huldre sie schnell wieder vergessen, denn er ist ein Mann des Schwertes und sein Herz hat in diesen Tagen nur wenig Zeit für die Musik. Dennoch geht er gern und oft um seinen Vaterbaum und hört hier all die alten Geschichten seines Volkes.
Aulynd und Ulde werden von Ystbilga gefressen. Die alte Drachendame versichert dem jungen Huldren Aulyn, dass es nichts persönliches war, doch diesem fällt es von nun an schwer im Guten von den Schuppenhäutern zu denken.
Aulyns Vater Breknaswyn setzt es sich in den Kopf den Süden Gaias zu bewandern und verschwindet für immer aus dem Land der Alten.
Aulyn der Stille wird geboren. Seine Mutter ist Ulde, seine drei Väter Aulynd der Wilde, Breknaswyn der Brecher und der Baum Galenwall. Die Zeiten sind wild und noch wandeln zuweilen die Echsenkönige über das Land.
Die Hochzeit des Neandertalers neigt sich seinem Ende zu. Andere aufrecht gehende Primaten übernehmen die Herrschaft über den Planeten.
Ein Aspekt des Kar, die Lugen, evakuieren viele der letzten überlebenden Neandertaler von Terra zu anderen Welten. Viele heutige Wissenschaftler der SUKOT sehen in den Kanka Nachfahren dieser Humanoiden.
Der Homo neanderthalensis entwickelt sich aus primitiven Tiervorfahren.
Die Smavari bringen die ersten Menschen von Terra nach Hewa und beginnen an ihnen genetische Experimente durchzuführen. Mehr durch einen Zufall als durch gezielte Wissenschaft entstehen so die sogenannten Vierzehenmenschen, da ihnen beide kleinen Zehen fehlen. Das eigentliche Ziel war, sie psionisch begabter zu machen, doch diese Veränderung entwickelte sich erst viele tausend Standardjahre später – und wieder den Silberwölfen zum Verhängnis.
Die Asan beschließen ihre Schwester Eris zu bannen, da ihre extreme Halterung der belebten Schöpfung gegenüber zu immer schwerwiegenderen Folgen führt. Sie will um jeden Preis jedem denkenden Wesen die allumfassende Wahrheit offenbar werden lassen, doch die hierdurch entstehenden Schäden wären irreversibel. Auf keinen Fall würde eine Zukunft entstehen, die für die anderen Individuen des zehnten Aspektes des Kar akzeptabel wären. Kurzerhand erzeugt AYdyn einen Orb aus Bleiglas und schließt Eris darin ein. Gemeinsam sorgen die Asan von dieser Zeit an, dass die Herrin der Wahrheit niemals aus diesem Gefängnis auszubrechen vermag.
Erstes Auftreten des modernen Homo sapiens (Menschen).
Die Entstehung der ersten Dinosaurier.
Entstehung des Sol-Systems.